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Scheinvereine und erfundene Spiele: Fußballverbands-Funktionäre in Valandovo wegen 1,35 Millionen Denar unter Verdacht

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Scheinvereine und erfundene Spiele: Fußballverbands-Funktionäre in Valandovo wegen 1,35 Millionen Denar unter Verdacht

Scheinvereine, erfundene Spiele, die nie stattfanden, und Geld, das dort landete, wo es nicht hingehört - das ist das Bild, das die Anklage gegen zwei Funktionäre des Kommunalen Fußballverbands in Valandovo zeichnet.

Unter Verdacht stehen der 66-jährige Verbandspräsident und der 54-jährige Sekretär, gegen die das Ermittlungszentrum in Strumica Anzeige wegen Amtsbetrug und Urkundenfälschung erstattete. Laut Anklage registrierten sie zwischen 2021 und 2025 mehrere Fußballvereine für die kommunale Liga - Vereine, die nicht einmal die vom Fußballverband vorgeschriebene Mindestzahl an Spielern erfüllten.

Warum? Weil mehr Vereine auch mehr Delegierte in der FFM-Versammlung bedeuteten - Delegierte, die danach illegale Zahlungen erhielten. Die Rechnung dieses Systems beläuft sich laut Ermittlung auf rund 1.350.000 Denar. Zusätzlich werden ihnen gefälschte Spielprotokolle mit erfundenen Teilnehmern zur Last gelegt, für Spiele, die nie ausgetragen wurden.

Wenn die Vorwürfe stimmen, ist dies ein kleines, aber präzises Bild davon, wie Vorteilsnahme an den Rändern des Systems funktioniert. Keine Millionen, keine großen Namen - sondern ein lokaler Verband, in dem jemand begriff, dass sich auch Fußball auf unterster Ebene in eine Maschine für persönlichen Profit verwandeln lässt. Und genau deshalb ist es wichtig: Kümmert sich niemand um die kleinen Maschen, werden sie zur Vorlage. Die Frage ist, ob das Verfahren mit einem Urteil endet oder sich wie so viele andere verliert - lautlos, in der Schublade.