Scheinvereine und erfundene Spiele: Fußballverbands-Funktionäre in Valandovo wegen 1,35 Millionen Denar unter Verdacht
19.06.2026
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14.04.2026
07.11.2025
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Der bulgarische Präsident Rumen Radev hat erneut einen Weg eingeschlagen, der zunehmend dem des ungarischen Premiers Orban gleicht - diesmal mit Widerstand gegen die EU-Sanktionen gegen den russischen Patriarchen Kirill.
Die bulgarische Außenministerin Velislava Petrova-Tschamova bestätigte, dass Sofia die Sanktionen gegen den russischen Patriarchen ablehnt und sich weigert, Maßnahmen gegen die Energie-Tochtergesellschaften von „Lukoil“ zu unterstützen. Die Begründung: Solche Maßnahmen seien „symbolischer Natur“ und „kontraproduktiv“ und öffneten angeblich Raum für antieuropäische Propaganda, die EU mische sich in religiöse Fragen ein.
Dies ist kein Einzelfall. Dieselbe Regierung setzte zuvor die direkte Militärhilfe für die Ukraine aus und weigerte sich, die Einrichtung eines Sondertribunals für Putin zu unterstützen. Die EU wiederum wirft Kirill vor, die russische Invasion zu unterstützen und revisionistische Propaganda zu verbreiten. Die Europäische Kommission erwartet trotz des bulgarischen Widerstands eine rasche Genehmigung der erneuerten Sanktionen und verweist auf den Druck der G7.
Für Makedonien hat bulgarische Politik immer einen direkten Preis. Wenn Sofia die russisch-europäische Linie nach eigenem Kalkül spielt, wird die Frage unserer EU-Integration - die Bulgarien seit Jahren als Geisel hält - noch ungewisser. Der Balkan weiß es gut: Wenn ein Nachbar je nach Tagesinteresse zwischen Brüssel und Moskau wählt, zahlen die kleinen Länder ringsum die Steuer dieser Unentschlossenheit. Ob Europa endlich eine klare Linie zieht oder erneut nachgibt, um die Einheit zu wahren - das bleibt offen.
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