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Barcelona holt den 12. Titel, Pelister behält Kuzmanovski, Makedonien erhält die WM-Auslosung

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Barcelona holt den 12. Titel, Pelister behält Kuzmanovski, Makedonien erhält die WM-Auslosung

Barcelona holt den 12. Titel, doch die Füchse wehrten sich bis zuletzt

Barcelona ist wieder an der Spitze des europäischen Handballs - der 12. Titel in der Champions League, nach einem Sieg über die Füchse Berlin mit 37:34 im Finale. Die Katalanen führten in einem Spiel hoher Intensität nahezu die ganze Zeit, doch die Berliner gaben nicht leicht auf und lieferten ein Final-Four-würdiges Finale. Für Barcelona ist dies die Bestätigung einer Dominanz, die seit Jahren anhält; für die Füchse - der Beweis, dass sie keine Außenseiter mehr sind, sondern eine Mannschaft, die die Großen bis zur letzten Minute zum Spielen zwingt. Der Drei-Tore-Abstand sagt alles: nah dran, aber nicht genug.

Gidsel bricht den Torrekord, Makuc ist MVP des Final Four

Trotz der Niederlage schrieb sich Mathias Gidsel von den Füchsen in die Geschichte ein - er brach den Rekord für die meisten Tore in einer Champions-League-Saison. Der Däne war die ganze Saison der Motor der Berliner Mannschaft, und gerade seine Zahlen zeigen, warum die Füchse überhaupt ins Finale kamen. Dennoch ging die Auszeichnung zum wertvollsten Spieler des Final Four an Domen Makuc. Handball weiß, anders als manche Sportarten, noch immer, sowohl den individuellen Glanz als auch den Mannschaftstitel zu würdigen - zwei verschiedene Geschichten am selben Wochenende in Köln.

Die EHF gibt die Nominierungen für das Team der Saison bekannt

Zum Saisonende gab die EHF die Listen der Nominierten für das „Team der Saison“ der Männer und Frauen bekannt, die Abstimmung läuft fünf Tage. Solche Wahlen sind meist Anlass zur Debatte - wer zu Recht dabei ist, wer ungerecht herausfiel - und genau das ist ihr Ziel. Für die Fans ist es Unterhaltung, für die Spieler eine Bestätigung. Die Frage, die stets schwebt, ist, wie viel solche Listen wirklich messen und wie sehr sie ein Beliebtheitswettbewerb sind; aber zumindest halten sie den Handball in der Pause zwischen den Saisons im Gespräch.

Pelister behält Kuzmanovski vor dem Duell mit den Füchsen Berlin

Während die Füchse Berlin in Europa glänzen, hat man in Bitola seine eigene Nachricht: Nationalspieler Filip Kuzmanovski bleibt auch in der nächsten Saison Anführer von Pelister. Nach kurzen Verhandlungen gleich nach Saisonende einigten sich Klub und Kapitän - der Docht bleibt entzündet. In einer Zeit, in der makedonische Klubs in der Regel ihre Besten verlieren, sobald ein größeres Angebot von außen kommt, ist das Halten des eigenen Kapitäns ein Sieg an sich. Pelister sendet die Botschaft, dass es nicht nur überleben, sondern um einen Mann herum bauen will, der das Trikot mit Bedeutung trägt.

Makedonien erhält die Auslosung für die Weltmeisterschaft in Deutschland

Der Internationale Handballverband gab die Termine für die Weltmeisterschaft der Männer bekannt, die im Januar in Deutschland stattfindet. Die makedonische Nationalmannschaft ist in Gruppe H, unter anderem zusammen mit Island und Bahrain. Die Auslosung ist die erste echte Erinnerung, dass das große Turnier keine ferne Abstraktion ist, sondern etwas, worauf wir uns jetzt vorbereiten müssen. Die Gruppe ist nicht leicht, aber auch nicht aussichtslos - und für den makedonischen Handball ist allein die Präsenz auf einer solchen Bühne sowohl Pflicht als auch Chance. Der Rest hängt davon ab, wie ernst die Vorbereitung genommen wird.