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Gold fällt unter 4.200 Dollar: Auch der ewige sichere Hafen sinkt, wenn die Unsicherheit kommt

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Gold fällt unter 4.200 Dollar: Auch der ewige sichere Hafen sinkt, wenn die Unsicherheit kommt

Gold - der ewige „sichere Hafen“ für Investoren - fällt weiter. Der Preis durchbrach die Schwelle von 4.200 Dollar pro Unze, ein Niveau, das Analysten als letztes Ziel des Abwärtstrends bezeichnet hatten.

Marktanalysen zufolge „bestätigt“ dieser Schritt „die Dominanz der Verkäufer“ und zeigt, dass der kurzfristige Rückgang in Kraft bleibt. Das Metall wird nun unter seinem gleitenden 50-Tage-Durchschnitt gehandelt, was die Aussichten auf eine schnellere Erholung dämpft. Selbst wenn die technischen Indikatoren signalisieren, dass der Markt in den „überverkauften“ Bereich eingetreten ist, lässt der Abwärtsdruck nicht nach.

Für jene, die Gold nur als Zahl auf dem Bildschirm verfolgen, ist dies eine technische Meldung. Für den gewöhnlichen Sparer ist die Botschaft eine andere und ältere: Keine Investition ist wirklich „sicher“. Seit Jahren wird uns die Geschichte verkauft, dass Gold immer steigt und immer seinen Wert hält - und dann kommt eine Woche wie diese, in der auch es fällt wie alles andere.

Die Lehre lautet nicht, vor Gold zu fliehen, sondern dass es keinen magischen Tresor gibt, in dem das Geld von selbst wächst. Wer sichere Gewinne verspricht - ob über Gold, Krypto oder eine „besondere Gelegenheit“ - verkauft in Wahrheit Glauben, keine finanzielle Garantie. Und der Glaube ist, wie jeder Markt zeigt, das Erste, was fällt, wenn die Unsicherheit kommt.