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Ein E-Händler-Register gegen Betrug: 1.374 Verkäufer, 950 Millionen Euro Umsatz und eine KI, die prüft, ob ein Profil echt ist

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Ein E-Händler-Register gegen Betrug: 1.374 Verkäufer, 950 Millionen Euro Umsatz und eine KI, die prüft, ob ein Profil echt ist

Bevor du online bezahlst, prüfe, an wen. Der Verband für E-Commerce (AETM) hat ein aktualisiertes E-Händler-Register veröffentlicht - eine öffentliche Datenbank, gedacht als Schutzschild gegen Online-Betrug und die Schattenwirtschaft, die durch die sozialen Medien rauscht.

Die Zahlen zeigen, wie sehr der Sektor gewachsen ist: 1.374 aktive E-Händler und 1.829 registrierte Verkaufsstellen, mit einem Gesamtumsatz von 950 Millionen Euro - ein Anstieg von 32 Prozent im Jahresvergleich. Heimische Händler machen 522 Millionen Euro aus. Die meisten Verkaufsstellen gibt es in der Kosmetik (115), bei Kleidung und Schuhen (100) sowie bei Lebensmitteln und Getränken (87).

Die Datenbank wird in Zusammenarbeit mit fünf lizenzierten Banken aktualisiert, und der nützlichste Teil für den gewöhnlichen Käufer ist das KI-Werkzeug, mit dem man prüfen kann, ob ein Social-Media-Profil ein legitimer Händler oder ein potenzieller Betrug ist. Mit anderen Worten: Statt zu hoffen, dass das Paket ankommt, kannst du im Voraus prüfen, wem du dein Geld gibst.

Das ist eine lobenswerte Seltenheit - ein konkretes Werkzeug statt einer weiteren Pressemitteilung. Doch der wahre Test wird sein, ob die Menschen es auch nutzen. Zu viele Online-Betrügereien gelingen gerade deshalb, weil niemand prüft, und ein Profil mit niedrigen Preisen und schönen Fotos wirkt zu verlockend. Das Register existiert; die Frage ist, ob es zur Gewohnheit wird, es zu öffnen, bevor man auf „Kaufen“ klickt.