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Wet-Look-Wimpern: die Technik, die deine Augen ganz nebenbei aufhellt - zehn Minuten Arbeit, ganztaegiger Effekt

1 Min. Lesezeit
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Es gibt im Make-up kleine Handgriffe, die unbedeutend aussehen und doch alles veraendern. Wimpern sind so einer. Du kannst reine Haut ohne Foundation, ohne Rouge, ohne nichts haben - sind aber die Wimpern gut gemacht, veraendert sich der Blick. Wet-Look-Wimpern - die Technik, die diese Saison unter Make-up-Profis viral gegangen ist - tun genau das. Kein Aufwand, kein Uebertreiben.

Wet Look ist der Effekt, bei dem Wimpern aussehen, als waeren sie nass: leicht gebuendelt, definiert, mit einem dezenten Schimmer. Klassisches Make-up will sie maximal getrennt. Dieser Ansatz fasst sie in kleinen Gruppen zusammen. Das Ergebnis - Wimpern mit Textur und Charakter, nicht nur Laenge. Der Grund, warum das bei jedem funktioniert, egal welcher Wimperntyp - kurz, gerade, lang, geschwungen - ist, dass der Effekt nicht von der natuerlichen Form abhaengt, sondern von der Anordnung.

Der erste Schritt ist die erste Schicht Mascara, gleichmaessig von der Wurzel bis zur Spitze aufgetragen. Wichtig ist, dass sie sauber „durchgekaemmt" ist - keine Klumpen, keine ueberladenen Stellen. Diese Schicht ist die Basis. Ohne gute Basis sieht alles, was spaeter dazu kommt, nicht stimmig aus.

Wer ein intensiveres Ergebnis will, kann optional einzelne kuenstliche Wimpern verwenden. Keine ganzen Bandstreifen, nur einzelne an strategischen Punkten. Das ist nicht zwingend. Wer von Natur aus dichte Wimpern hat - kann es weglassen. Wer mehr Wirkung will, gewinnt damit. Es geht ums „Hinzufuegen", nicht ums „Transformieren".

Zweite Schicht Mascara. Diesmal staerker auf den Spitzen, um optisch Laenge zu schaffen. Hier liegt die Falle - nicht uebertreiben. Wet Look ist kein Drag-Queen-Make-up. Es ist sehr leicht, die Grenze zu ueberschreiten und den Effekt zu verlieren.

Die Magie passiert mit der Pinzette. Mit der Augenbrauenpinzette werden ein paar Wimpern zu kleinen Buescheln gruppiert, mit feinen Luecken dazwischen. Genau das ist der „Wet Look". Die Gruppen muessen nicht perfekt gleich sein. Es sieht sogar besser aus, wenn sie leicht variieren - dann wirkt es natuerlich. Perfekte Symmetrie sieht aus wie kuenstliche Wimpern. Leichte Asymmetrie sieht aus wie deine eigenen, nur besser gemacht.

Das Ergebnis - Wimpern, die laenger und definierter wirken. Ein Auge, das groesser wirkt. Ein Blick, der wacher wirkt. Ohne den „Ich bin geschminkt"-Stempel. Auf dem Balkan, wo Alltags-Make-up oft entweder komplett fehlt oder viel zu dramatisch ist, kann diese Technik der Mittelweg sein. Zehn Minuten Aufwand fuer einen Look, ueber den Freundinnen fuenf Minuten spaeter „reden" - aber nicht negativ. So, dass sie fragen: „Benutzt du eine neue Creme?".