Erzbischof Stefan empfängt rumänische Kirchendelegation: 60 hohe Gäste im Kloster Sankt Panteleimon - internationale Normalisierung der MOK
03.05.2026
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07.11.2025
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Laut SDSM hat die Regierung von Mickoski in den ersten drei Monaten 2026 den Staat um 700 Millionen Euro verschuldet. In den zwei Jahren, in denen VMRO an der Macht ist, ist die Staatsverschuldung um 2,3 Milliarden Euro gestiegen. SDSM bezeichnet diese Zahlen als „finanziellen Abgrund". Die Frage ist, ob die Worte präzise sind und ob die Analogie des Abgrunds zur realen Lage passt.
Bevor man die politische These annimmt oder ablehnt, lohnt sich ein Blick auf die offiziellen Zahlen. Laut Finanzministerium lag die Staatsverschuldung Mazedoniens Ende 2025 bei rund 50 Prozent des BIP. Das ist unter der 60-Prozent-Schwelle, die die EU als fiskalische Regel hat. Nicht katastrophal, nicht luxuriös. Aber der Trend zählt. Und anders als 2018-2020 zeigt die Tendenz jetzt klar nach oben.
Kuzeska von SDSM nennt diese Verschuldung „dilettantisch". Das ist politische Rhetorik, keine ökonomische Bewertung. Dilettant ist, wer sich ohne Plan verschuldet. Die Frage, die gestellt werden muss, ist nicht, ob wir uns verschulden, sondern warum wir uns verschulden. Wenn das Geld in Infrastruktur fließt, die langfristige Renditen bringt - das ist ökonomisch rational. Wenn es in Betriebskosten, Verwaltungsgehälter oder politische Geschenke fließt - das ist Lastverschiebung.
Finanzminister Armen Nikola hat in den letzten Monaten von großen Projekten gesprochen - die Autobahn Kumanovo-Beljakovce, der Gaspipeline aus Griechenland, der Wiederaufbau der Eisenbahn. All das ergibt Sinn. Aber die Frage, auf die die Bürger eine Antwort verdienen, hat drei Komponenten: Wie viel fließt genau in Infrastruktur, wie viel in Betriebskosten, und wie viel in politische Kosten? Bis heute wurde diese Aufschlüsselung nicht öffentlich vorgelegt.
Andererseits hat sich auch SDSM während seiner Regierungszeit verschuldet. Andere Zahlen, gleiches Muster. Das ist die Balkan-Norm - jede Regierung behauptet, die vorherige habe die Finanzen schlecht verwaltet, und wiederholt dann dieselben Fehler in anderem Umfang. Kuzeska nennt diese 700 Millionen einen „Abgrund". Als SDSM regierte, sprach VMRO von 600 Millionen als „Todesurteil für Mazedonien". Nur waren damals SDSM, jetzt sind es VMRO. Die Worte ändern sich, die Zahlen kaum.
Für die Bürger ist die Frage einfach. Wann wird die Last dieser Verschuldung spürbar? Nicht bei der nächsten Wahl. Bei der nächsten Generation. Eine Schuld von 2,3 Milliarden Euro ist keine Rechnung, die die Regierung Mickoski begleichen wird. Es ist eine Rechnung, die unsere Kinder mit Zinsen begleichen. Und das ist der Unterschied zwischen politischer Rhetorik und finanzieller Realität. Rhetorik ist für Wahlen. Zinsen kennen keine Wahlen.
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