Sechzehn Festnahmen in vierundzwanzig Stunden, alle wegen Drogen: Die Polizei arbeitet - aber woher kommen so viele Leute?
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Zvonko Bogdan singt am 21. Oktober im Sava Centar, begleitet vom Tamburizza-Orchester des Radio-Fernsehens Vojvodina. Vierundachtzig Jahre alt - und immer noch auf der Bühne des größten Belgrader Konzertsaals.
Geboren wurde er 1942 in Sombor. Der Weg zum Gesang verlief nicht geradlinig: Er besuchte eine Wirtschaftsschule und ging dann mit neunzehn nach Belgrad, um an der Theaterakademie zu studieren. Er hatte nichts zum Leben und begann, in Kafanas aufzutreten. Dort begriff er, dass das Lied und nicht die Schauspielerei seine eigentliche Wahl war. Seit 1963 singt er auf der Kalemegdan-Terrasse.
Was ihn von der Unterhaltungsszene um ihn herum unterscheidet, ist die Breite. Bogdan ist nicht nur Sänger - er ist auch Komponist, Maler, Dichter und Jockey. Sein Repertoire stützt sich auf ursprüngliche und traditionelle Lieder, besonders die der Bunjewatzen, gespielt mit Tamburizza-Orchester. „Ej, salaši”, „Evo banke cigane moj”, „Kad sam bio mlađan lovac”, „Fijaker stari”, „U tom Somboru” - Lieder, die auch jene kennen, die sonst keine Vojvodina-Musik hören.
Das Motto des Konzerts lautet „Erinnerungen an eine Zeit, die nicht wiederkommt”, was bei einem Künstler seiner Generation weniger nach Marketing und mehr nach Feststellung klingt. Tickets über tickets.rs kosten rund 1.320 Denar, Beginn ist um 20:00 Uhr.
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