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Alta Bank unter Verwaltung, Brvenica um 265 Stimmen, zwei Tötungen in Skopje, Brand bei „Beldona“

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Alta Bank unter Verwaltung, Brvenica um 265 Stimmen, zwei Tötungen in Skopje, Brand bei „Beldona“

Alta Bank: „liquide“, aber am Limit

Am Samstag teilte die Alta Bank Bitola mit, die Kunden könnten „frei über ihre Einlagen verfügen“. Am Sonntag verhängte Gouverneur Trajko Slaveski die vorläufige Verwaltung und ein Wochenlimit von 10.000 Denar für Abflüsse über die Karten der Bank. Bis dahin wurden nach seinen Angaben rund zwei Millionen Euro von der Bank abgehoben. Slaveski sagt, die Bank sei liquide und hoch kapitalisiert. Wenn das stimmt: Warum steht das Geld der Kunden am Limit, während die Kreditrate in voller Höhe fällig bleibt?

Die Antwort beginnt in Belgrad. Dort verlor die serbische Alta Bank ihre Lizenz, keine Woche nach der Wahl, bei der Vučić die Macht verlor. Am Samstag erklärte die Nationalbank noch, die Bank in Bitola sei eine eigene juristische Person. Diese juristische Person hielt einen Tag durch. Die Maßnahme kann bis zu drei Monate dauern, und wie lange genau das Limit gilt, wissen die Kunden vorerst nicht.

Slaveski und Filipče: Duell auf X

Venko Filipče nannte die Entscheidung „kriminell“ und schrieb, Firmen könnten abheben, so viel sie wollten. Slaveski antwortete ihm persönlich, mit „Sehr geehrter Herr Doktor“: Firmen, sagt er, könnten Geld nur zwischen Kunden der Bank verschieben, und den Beitrag solle man „chirurgisch“ entfernen. Wenn der Gouverneur den Beschluss korrekt beschreibt, ging Filipče von einer falschen Annahme aus. Das lässt sich leicht prüfen, sobald der Beschluss im Amtsblatt erscheint. Die SDSM kündigt eine Interpellation und einen Antrag auf Untersuchung an, die Abgeordnete Slavjanka Petrovska fragt, ob jemand gewarnt wurde, bevor alle anderen davon erfuhren. Das ist die schwierigere Frage, und auf X gibt es darauf keine Antwort.

Brvenica: 265 Stimmen und „alle“ gegen die Regierung

Laut Staatlicher Wahlkommission erhielt Arkin Jahiji von der DUI-geführten Allianz 4.442 Stimmen, Stojančo Radičevski von der VMRO-DPMNE 4.177. Hristijan Mickoski reagierte mit „Allein gegen alle“, und Sprecher Valentin Manasievski machte klar, dass zu „allen“ auch Vredi gehört, der Partner, mit dem die Partei regiert. Generalsekretär Dragan Kovački sagt, es seien „viele Leute von außerhalb“ hergebracht worden, ohne Zahl, ohne Liste, ohne Anzeige. Die Partei verlor die Gemeinde, und ihr Sprecher nannte das Ergebnis „mehr als ausgezeichnet“. Wenn der Koalitionspartner zur Erklärung für die Niederlage wird, was genau hält diese Koalition dann noch zusammen?

Hrom und Gjorče Petrov: zwei Tötungen in fünf Tagen

Die Staatsanwaltschaft in Skopje ermittelt gegen vier Verdächtige wegen zweier Raubüberfälle mit Todesfolge. Laut Anordnung drangen sie am 22. Oktober in ein Haus in Hrom ein und töteten einen 62-jährigen Mann, am Nachmittag wurde der Schmuck in einem Goldgeschäft im Alten Basar von Skopje für 2.840 Euro verkauft. In der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober wurde in Gjorče Petrov eine 76-jährige Frau angegriffen, die an ihren Verletzungen starb. Die Gesamtbeute beträgt laut Anklage rund 8.100 Euro. Die Schuld stellt das Gericht fest. Eine Frage muss nicht auf das Urteil warten: Fragt eigentlich jemand, woher der Schmuck stammt, wenn er auf dem Tresen landet?

Fan in Haft, Kind in der Klinik

Das Strafgericht ordnete 30 Tage Untersuchungshaft gegen einen 20-jährigen Fan an, der laut Staatsanwaltschaft vor der Halle „Jane Sandanski“ einem 16-Jährigen aus dem gegnerischen Lager gegen den Kopf geschlagen haben soll. Das Kind landete mit einer Kopfprellung im Klinikzentrum. Ein Schlag gegen den Kopf eines Kindes ist kein „Fan-Vorfall“, und wer ihn ausgeführt hat, muss sich dafür verantworten. Die zweite Frage geht ans Innenministerium: Wenn eine Gruppe mit Pyrotechnik rund 50 Fans erreichen konnte, die vor einer Halle warteten, wie sah die Sicherheitsbewertung aus, und wo war die Polizei um 19 Uhr?

„Beldona“: Brand neben einer Tankstelle

Ein Feuer erfasste Busse, Garagen und Büros von „Beldona“ beim Dorf Trkanje, unmittelbar neben einer Tankstelle. Rund zehn Löschfahrzeuge und etwa 30 Feuerwehrleute löschten es in rund einer Stunde. Die Ursache ist bislang unbekannt. Wenn die Untersuchung abgeschlossen ist, hat die Öffentlichkeit ein Recht zu erfahren, wer dieses Gelände kontrolliert hat, bevor es abbrannte.

Bitola, Karpoš, Štip: die fehlenden Zahlen

Die Gemeinde Bitola zählt 24 Schulsportplätze und vier Hallen auf, schreibt aber nicht, wie viele fertig sind oder was sie kosten. In Karpoš behauptet eine Anwohnerin, seit einer Woche seien Böller zu hören, angeblich gekauft auf dem Bit-Pazar, und das Innenministerium erinnert daran, dass das verboten ist. Wer den Verkauf kontrolliert, sagt es nicht. Die bessere Nachricht kommt aus Štip: Dort brachte die erste Sammelaktion mehrere Tonnen alter Kleidung, geschätzt waren 12 Tonnen für das ganze Jahr. Eine Sammelstelle, sagt der Koordinator, muss jede Gemeinde mit über 30.000 Einwohnern haben. Wie viele haben eine?

Brüssel zählt Pakete und Wohnungen

Die EU erhebt eine Gebühr von 2 Euro auf kleine Bestellungen aus China, zusätzlich zu einem Zoll von drei Euro. Für Käufer in Mazedonien gilt das vorerst nicht. Über 34 Millionen Menschen in der Union geben mehr als 40 Prozent ihres Einkommens fürs Wohnen aus, in Mazedonien tragen 5,6 Prozent der Bevölkerung diese Last. Der Ökonom Jeffrey Sachs wiederum forderte Europa auf, „aufzuwachen“ und Mazedonien zu integrieren. Die Frage lautete, was ein kleines Land tun soll, das seinen Namen geändert hat, die Antwort ging an Brüssel. Unterstützung gab es, einen Plan nicht.

Serbien nach Vučić, Polen, Ukraine

In Serbien wurde Marko Kričak, Chef der Kriminalpolizei, festgenommen, er steht unter Folterverdacht. Das geschah eine Woche, nachdem Vučić die Wahl verloren hatte, obwohl die Ermittlungen laut Staatsanwalt schon im Mai begannen. Zwei Jahre nach dem Vordach in Novi Sad, das 16 Menschen tötete, versprechen die Studierenden eine echte Untersuchung, und Dijana Hrka fragt, wer ihr Kind getötet hat.

Über die Sanktionen gegen Russland sollen in Serbien nun „die Bürger entscheiden“, und Brüssel hat seine Bedingung bereits gestellt. In Polen umstellte die Polizei das Verfassungsgericht, beide Seiten behaupten, die Verfassung zu verteidigen. An der Front in der Ukraine gibt es über 250.000 Terminals und einen Mann mit einem Schalter, Elon Musk.

Zug, Handball, Dončić

Vor 53 Jahren fuhr in Trubarevo der erste Elektrozug Mazedoniens ab. Heute befördert der Stadtzug zwischen 300 und 500 Fahrgäste täglich, und Personenzüge nach Griechenland, Serbien oder ins Kosovo gibt es keine.

Vardar überrollte Pelister mit 31:23 und ist in der Meisterschaft makellos. Arsenal eroberte die Anfield Road nach 13 Spielen ohne Sieg, und Dončić schrieb mit 45 Punkten und 15 Rebounds NBA-Geschichte.

Im schwereren Teil des Tages, von Bitola bis Kočani, wollten die Menschen nicht viel: ein Datum, eine Zahl, einen Namen. Der Kunde der Alta Bank steht ganz vorne in der Schlange.

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