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Hadzi Vasileva an der Spitze der OJO GOKK, die Morde in Hrom und Gjorce Petrov, Vardariste, Gjorgjievski nach einem Jahr

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Hadzi Vasileva an der Spitze der OJO GOKK, die Morde in Hrom und Gjorce Petrov, Vardariste, Gjorgjievski nach einem Jahr

Hadzi Vasileva übernimmt die Antikorruptions-Staatsanwaltschaft

Die Staatsanwälte aus dem ganzen Land, nicht die Regierungsmehrheit, haben Iskra Hadzi Vasileva zur Leiterin der Staatsanwaltschaft für organisierte Kriminalität und Korruption (OJO GOKK) gewählt. Sie bekam 64 Stimmen, Trajce Pelivanov 57. Sie ist die Staatsanwältin, die bei Richter Gjoko Ristov 350.000 Euro eingemauert fand. Das Mandat von Islam Abazi endet am 15. November, das Ergebnis muss noch offiziell bestätigt werden. Es ist einer der seltenen Orte im System, an denen Kollegen das Vertrauen aussprechen, nicht die Partei. Heißt das auch: eine Anklagebehörde, die dort zuschlägt, wo es der Macht wehtut, egal wer sie gerade hält?

Vier Festnahmen nach zwei Morden

Die Polizei hat vier Personen wegen der Morde an einem 62-jährigen Mann in Hrom und einer 76-jährigen Frau in Gjorce Petrov festgenommen, begangen innerhalb von fünf Tagen. Nach inoffiziellen Informationen lebten die Opfer allein, wurden in ihrem eigenen Zuhause gefesselt, geschlagen und ausgeraubt, und ein 26-Jähriger aus Strumica soll der Fahrer der Gruppe gewesen sein. Ein Geständnis, das aus einer Polizeiwache durchsickert, ist kein Urteil, und eine Ermittlungsanordnung gibt es noch nicht. Offen ist, ob die beiden die einzigen Opfer der Gruppe waren.

Vardariste ist gelöscht, die Menschen auf der Deponie bleiben

Der Brand auf Vardariste ist gelöscht, und die Regierung hat 2,5 Millionen Euro für die Dekontaminierung von rund 600.000 Quadratmetern bewilligt. Die Arbeiten sollen Mitte November beginnen, mit der deutschen Firma WTE als Auftragnehmer. Der Park existiert bisher nur auf dem Papier. Auf der Deponie selbst leben weiterhin rund 200 Menschen, ein Datum für ihre Umsiedlung gibt es nicht. Wer erklärt ihnen, was sie einatmen, während die Bagger den Müll unter ihnen ausheben?

31 tote Arbeiter, zu wenige Inspektoren

Der Jahresbericht verzeichnet 132 Arbeitsunfälle im Jahr 2025, 31 davon tödlich. Die Gewerkschaften zählen rund 2.000 Arbeitsverletzungen pro Jahr und sagen, die Inspektionen kämen erst, wenn der Unfall bereits passiert sei. Minister Besar Durmishi erklärte, Sicherheit sei eine Investition, keine Kostenstelle. Ein schöner Satz. Nur hat sich die Zahl der Verletzten und Toten laut den Gewerkschaften seit Jahren kaum verändert.

Gjorgjievski nach einem Jahr

Der Bürgermeister von Skopje meldet 3,68 Milliarden Denar weniger Verbindlichkeiten bei der Stadt und sechs öffentlichen Unternehmen, rund 60 Millionen Euro. Wie viel davon tatsächlich bezahlt und wie viel nur umgeschuldet wurde, sagt der Bericht nicht. Die 100 neuen Umweltbusse sind weiterhin nur eine Ankündigung, der neue Flächennutzungsplan ist auf 2028 verschoben, und über das internationale Gremium für die Strategie „Skopje 2025-2045“ weiß die Öffentlichkeit nichts. Gjorgjievski garantiert, dass bis zum Ende seiner Amtszeit alles umgesetzt wird.

Wirtschaft: Prognosen, Lkw-Fahrer und teureres Wasser

Die Weltbank erwartet in diesem Jahr 3,2 Prozent Wachstum, und die Regierung feiert, obwohl sie ihr eigenes Ziel von 3,8 auf 3,5 Prozent gesenkt hat. Nikoloski wiederum bittet deutsche Unternehmen, für mazedonische Fahrer zu lobbyieren, die Schengen mit der 90-von-180-Tage-Regel wie Touristen behandelt. Die Bahn, die die Last verringern soll, ist drei bis sieben Jahre entfernt. In Ohrid wird Wasser bis 2029 um 16 Prozent teurer, ab Januar rund 40 Denar mehr auf der Wasserrechnung.

Mazedonien erneut gegen die Kuba-Resolution

In der UNO stimmten 130 Staaten für die Aufhebung des US-Embargos gegen Kuba, 17 dagegen. Unter diesen 17 ist Mazedonien, im zweiten Jahr in Folge. Serbien stimmte dafür, Albanien, Bulgarien, Deutschland und Italien enthielten sich.

Serbien nach der Wahl: Die Maschinerie zerfällt

In Belgrad ist der Zerfall von Tag zu Tag sichtbar: Der Staatssender RTS entschuldigte sich bei seinen Zuschauern, die Direktorin ging. Zeugen behaupten, Vučić sei bereit gewesen, die Wahl mit Gewalt anzufechten, mit 4.000 Polizisten, bevor um 21:30 Uhr der Rückzug kam. Er selbst spricht jetzt von „revolutionärem Terror“. Brüssel hat der neuen Regierung bereits ausgerichtet: ohne Sanktionen gegen Russland kein Fortschritt Richtung EU. Mazedonien kennt dieses Warten vor der Tür auswendig.

Spanien: 68 Tote bei Zusammenstoß zweier Hochgeschwindigkeitszüge

Bei Toledo stießen zwei Hochgeschwindigkeitszüge zusammen, 68 Menschen starben, nachdem ein Zug die Freigabe erhalten hatte, ein rotes Signal zu passieren. Unter den Toten ist die frühere Ministerin Fátima Báñez. Die Gewerkschaften warnten monatelang vor Signalstörungen und Überlastung, der Minister sucht den Schuldigen im Kontrollzentrum. Der Fehler eines einzelnen Fahrdienstleiters, oder ein System, dessen Warnungen niemand hören wollte?

Der leichtere Teil des Tages

Der Zoo von Skopje wird 100, mit rund 500 Tieren und offenen Fragen zu ihren Haltungsbedingungen, während der Zoo in Bitola fünf neue Bewohner aus Belgrad bekam, darunter einen Serval und eine Eule. Im Handball verabschiedete sich Vardar mit einem 26:26 gegen Melsungen aus der Champions League, 18 Sekunden vom Abschiedssieg entfernt. Der Fußballklub Vardar wiederum will nach dem 1:3 gegen Tikves am grünen Tisch holen, was er auf dem Platz nicht bekam.

Im schwereren Teil des Tages traten die Institutionen mit einer neuen Chefin, einem neuen Bericht und einer neuen Prognose auf. Eine Antwort haben jene, die am längsten warten, noch immer nicht: ältere Menschen, die allein leben, die Menschen auf Vardariste und die Arbeiter, die nicht nach Hause kommen.

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