Skip to content

Athena von Dänemark bestätigte ihren Glauben ohne königlichen Glanz - und das war der ganze Punkt

1 Min. Lesezeit
Teilen

Prinzessin Athena von Dänemark, Tochter von Prinz Joachim und Prinzessin Marie, ließ ihre Konfirmation in einer schlichten privaten Zeremonie in einer lutherischen Kirche in Washington abhalten, wo die Familie lebt, seit Joachim diplomatische Aufgaben für Dänemark übernahm. Die fünfzehnjährige Prinzessin, in einem einfachen weißen Kleid mit offenem Wappen, sah so aus wie alles andere - ruhig, natürlich, ohne zeremoniellen Apparat.

Der Kontrast zur Konfirmation ihrer Cousins ist offensichtlich. Als die Zwillinge Vincent und Josephine ihre Zeremonie in Kopenhagen vor nur 15 Tagen hielten, waren dort vier regierende Monarchen und eine lange Reihe prominenter Paten anwesend. Athena hatte ihre Eltern, ihre drei Brüder und den Pastor. Mehr nicht.

Hier kommt der größere Kontext ins Spiel: 2023 entschied Königin Margrethe, dass ihre Enkelkinder - Joachims Kinder - ihre königlichen Titel verlieren. Heute tragen sie die Bezeichnungen „Grafen und Gräfinnen von Monpezat". Joachim erklärte öffentlich, dass Dänemark ihr Zuhause bleibe, doch die Familie lebt in Amerika.

Athenas Konfirmation wirkte weniger wie eine königliche Festlichkeit und mehr wie ein Familienmoment - und man kann sich fragen, ob genau das der Sinn war. Manchmal ist Bescheidenheit kein Mangel an Glanz, sondern eine bewusste Wahl.