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Öl gibt nach Hormus-Schritt nach - WTI bei 101,50 Dollar, doch der Iran-Deal liegt weiter auf Eis

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Der Ölpreis fiel, blieb aber über 100 Dollar pro Barrel. Brent verlor 0,1 Prozent auf 108,11 Dollar, nachdem es am Vortag schon 2,23 Dollar verloren hatte. West Texas Intermediate (WTI) sank um 0,44 Dollar auf 101,50 Dollar. Auslöser: Trump kündigte eine US-Eskorte für im Hormus-Straße blockierte Handelsschiffe an.

Die Marktlogik ist einfach - öffnet sich Hormus für Schiffe, normalisiert sich die Ölversorgung. Aber das Szenario hat eine Bedingung: Iran schweigt nicht. Das US-iranische Waffenstillstandsabkommen ist noch unsigniert, und solange der Konflikt aktiv bleibt, steht der Markt unter Druck.

Analystin Priyanka Sachdeva von Phillip Nova bestätigt: „Der Markt bleibt durch laufende Versorgungsstörungen und geopolitische Unsicherheit fest gestützt." Im Klartext: Preise fielen etwas, aber die Bedingungen für einen nachhaltigen Rückgang gibt es nicht. OPEC+ einigte sich derweil auf eine symbolische Produktionserhöhung für Juni - aber zusätzliche 188.000 Barrel pro Tag sind nur eine Fußnote in einem globalen Markt, in dem der Konflikt der Haupttreiber ist.

Mazedonien ist komplett vom Import von Erdölderivaten abhängig. Jede Veränderung im Hormus-Korridor schlägt direkt auf die heimischen Spritpreise durch. Vorerst - ein kleiner Rückgang. Wird Irans Reaktion aggressiver, kann das schnell kippen.