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Es gibt ein Gen, das Schlaf unter sechs Stunden erlaubt - aber die Chance, dass du es hast, ist sehr gering

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Es gibt ein Gen, das manchen Menschen erlaubt, weniger als sechs Stunden zu schlafen und normal zu funktionieren. Das stimmt. Doch die Psychologin Núria Roure, Spezialistin für Schlafstörungen, fügt hinzu: Die Wahrscheinlichkeit, dass du dieses Gen hast, ist sehr gering. Die meisten Menschen, die behaupten, sechs Stunden reichen, haben sich einfach daran gewöhnt, halb wach zu funktionieren.

Der Standard sind 7-8 Stunden für Erwachsene. Die Nacht läuft durch 4-5 Zyklen, REM beginnt rund 90 Minuten nach dem Einschlafen. Damit genug Schlafdruck entsteht - muss der Körper rund 16 Stunden wach sein. Diesen Rhythmus zu stören - mit Sport um Mitternacht oder Arbeiten bis 2 Uhr nachts - sabotiert den Schlaf des nächsten Tages.

Laut Roure stehen Angst und ein gehetzter Lebensstil hinter 70 Prozent der Ursachen für schlechten Schlaf. Eine „Insomnie" wird diagnostiziert, wenn das Problem mindestens drei Nächte pro Woche auftritt, das Einschlafen länger als 30 Minuten dauert oder das nächtliche Aufwachen verlängert ist. Das ist nicht „nur eine schlechte Nacht" - das ist medizinischer Fakt.

Worauf Fachleute hinweisen: Die meisten Menschen wissen nicht, dass sie schlecht schlafen, weil sie es nicht messen. Wenn du müde aufwachst, wenn Kaffee Pflicht ist, um vor 10 Uhr zu funktionieren - hat dein Körper dir schon etwas gesagt. Die Frage ist, ob du zuhörst.