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Billigflüge sind nicht tot - nur 16 Prozent teurer geworden. Und Mazedonien fliegt mehr denn je

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Billigflüge verschwinden nicht - sie werden nur ein bisschen weniger billig. Die Statistik zeigt: Mazedonien zählte 3,5 Millionen Passagiere 2025, 9 Prozent mehr als im Vorjahr, und ganze 30 Prozent mehr als 2019. Die Welt fliegt mehr denn je - und die Preise liegen im Schnitt nur 16 Prozent über dem Vor-Pandemie-Niveau, laut IATA.

Warum also dieses Gefühl, dass Flüge teurer werden? Mehrere Gründe: Treibstoff wurde wegen des Konflikts im Nahen Osten teurer, die EU hat ein neues CO₂-Emissionshandelssystem eingeführt, das Fluggesellschaften belastet, und die Pandemie-Kapazität ist noch nicht vollständig zurück. Billiganbieter - Wizz Air, Ryanair - fangen den größten Teil über reduzierte Provisionen, dichtere Routennetze und volle Flugzeuge ab.

Für den mazedonischen Passagier ist ein Teil des Marktes speziell: Ein großer Anteil der Reisenden ist Diaspora mit festen Reisefenstern (sie müssen zu bestimmten Daten fliegen) und Geschäftsreisende - beide Gruppen weniger preissensibel. Das hält die Airlines profitabel, auch wenn Touristen jeden Euro zählen.

Billigfliegen ist nicht gestorben. Es ist nur etwas teurer geworden als vor fünf Jahren. Eine Enttäuschung - aber keine Katastrophe.