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Barbara Palvin in Cannes - eine Schwangerschaft gezeigt ohne Vogue-Shooting, mit blauem Kleid und Lächeln

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Das ungarische Supermodel Barbara Palvin und der amerikanische Schauspieler Dylan Sprouse erwarten ihr erstes Kind. Die Nachricht wurde in Cannes bestätigt, beim Filmfestival, mit einem Kleid, das wenig Spielraum für Vermutungen ließ.

Auf den Stufen des Hotels Martinez, in einem himmelblauen eleganten Kleid mit eckigem Ausschnitt und Federabschluss, erschien Palvin mit sichtbarem Bauch. Auf den Bildern wirkt sie ruhig, über ihr Gesicht zieht jenes spezielle Lächeln, das viele werdende Mütter sofort wiedererkennen. Neben ihr - Sprouse im klassischen schwarzen Abendanzug, nicht weniger fein gerichtet.

Ihre Geschichte ist acht Jahre alt. Der ehemalige ungarische Victoria's Secret-Engel und der amerikanisch-italienische Schauspieler lernten sich 2017 auf einer Party kennen. Sprouse schrieb ihr auf Instagram, Palvin antwortete lange nicht, dann flog sie nach China, um ihn zu besuchen. Die Rechnung für jenen Tag war "ein interessanter Tag". 2018 wurde die Beziehung öffentlich. 2023 verlobten sie sich und heirateten im selben Jahr in Ungarn.

Nun, zwei Jahre später, öffnet sich ein neues Kapitel. Der Preis einer nicht aggressiven Ankündigung in Cannes - eine Schwangerschaft, die die Welt ohne vorab arrangiertes Vogue-Shooting sieht, ohne langen Instagram-Text, ohne markenrelevante Werbung. Nur ein Kleid, eine Geste mit der Hand auf dem Bauch und eine Realität, die keine weiteren Worte verlangt.

Für Frauen, die mit Palvins Bildern von Modeschauen und Schnappschüssen vom hauchdünnen roten Teppich aufgewachsen sind, ist das das erste Detail, das nicht fürs Schaufenster ist. Zum ersten Mal kann man mit ihr über etwas reden, das nicht der rote Teppich ist. Die Kennzahlen, die Märkte, die Beauty-Industrie - all das bleibt für morgen. Diesmal nur ein kleines "Ja".