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Barcelona wieder in Spekulation: 80 Millionen für Gordon, während sie Rashford nicht einmal kaufen können

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Barcelona wieder in Spekulation: 80 Millionen für Gordon, während sie Rashford nicht einmal kaufen können

Barcelona steigt wieder in eine ihm völlig bekannte Spekulation ein - großer Name, große Zahl, und finanzielle Mathematik, die nicht aufgeht. Diesmal ist Anthony Gordon auf dem Radar, der englische Nationalspieler von Newcastle, von dem die spanische „AS" schreibt, die Katalanen sähen ihn als Ersatz und Konkurrenz für Raphinha auf dem linken Flügel.

Der Preis, den Newcastle verlangt - 80 Millionen Euro - ist eine Summe, die ein Klub mit harten finanziellen Einschränkungen normalerweise nicht einmal in Erwägung ziehen sollte. Aber das ist Barcelona, der Klub, der ständig versucht, über seinen eigenen Schatten zu springen.

Gordon erzielte in dieser Saison 17 Tore und gab fünf Vorlagen in 47 Spielen - Zahlen, die beeindrucken, besonders weil er in der Mitte der Kampagne einen offensichtlichen Formeinbruch hatte. Mit 25 Jahren ist er im Alter, in dem große Klubs einen Spieler vor dem Höhepunkt fangen wollen.

Sportdirektor Deco und Trainer Hansi Flick schätzen ihn für seine Direktheit und seine Fähigkeit, mehrere Offensivpositionen zu spielen. Auch Bayern München verfolgte ihn, schaffte aber keine Einigung mit Newcastle.

Hier kommt der komische Teil der Geschichte. Barcelona schaffte es nicht einmal, Marcus Rashford von Manchester United für 26 Millionen Pfund zu kaufen, eine Summe, die für Spitzenfußball-Standards fast symbolisch ist. Und jetzt wird man mit einem Transfer in Verbindung gebracht, der dreimal so groß ist, in einem Klub, der die La-Liga-1:1-Regel zur finanziellen Nachhaltigkeit einhalten muss.

Barcelona hat auch dringendere Prioritäten - einen Mittelstürmer und einen Innenverteidiger, Positionen, an denen der Klub real entblößt ist. Gordon ist ein Spieler, nach dem der Klub sich sehnen kann, aber Sehnsucht und Kaufmöglichkeit sind im Camp Nou zwei verschiedene Dinge. Die englischen Medien geben die Geschichte schon mit Skepsis weiter - und das mit Grund.