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Bitola kartiert seine erneuerbaren Quellen, doch auf dem Forum hieß es: Für die Bergleute in Pelagonien fehlt noch jede Analyse

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Bitola kartiert seine erneuerbaren Quellen, doch auf dem Forum hieß es: Für die Bergleute in Pelagonien fehlt noch jede Analyse

Auf einem Forum zur gerechten Energiewende in Skopje trat die Gemeinde Bitola mit einer Präsentation auf. Sekretär Borče Dimitrovski stellte ein neues Projekt mit der Energiegemeinschaft vor, das die Potenziale für erneuerbare Energien auf dem Gemeindegebiet kartiert, sowie ein kürzlich in Budva unterzeichnetes Memorandum, das den Schwerpunkt auf die Industriezone Žabeni legt. Beide Projekte bringen Bitola laut Gemeinde „weit nach oben auf der Landkarte der Regionen“.

Eine Potenzialkarte und ein Memorandum sind ein guter Anfang. Doch das Forum, organisiert vom Jugendkulturzentrum Bitola, „Eko-svest“ und dem Zentrum „Olof Palme“, sprach auch aus, was es nicht in die Pressemitteilung der Gemeinde geschafft hat. Die Folgen energiepolitischer Entscheidungen, die meist auf nationaler Ebene fallen, spüren die Kohleregionen am direktesten - und die Arbeiter dort bleiben bei den Diskussionen über ihre eigene Zukunft oft außen vor.

Für die Region Pelagonien, so wurde betont, braucht es vor jedem konkreten Plan eine Analyse des Arbeitsmarkts: Welche Arbeitsplätze gibt es, welche sind bedroht, welche Fähigkeiten werden gebraucht und wo können neue Branchen entstehen? „Die gerechte Energiewende muss die Klimaziele mit den realen sozialen und wirtschaftlichen Bedürfnissen der Menschen verbinden“, sagte Elena Nikolovska von „Eko-svest“.

Pelagonien lebt seit Jahrzehnten von der Kohle und dem Strom, der aus ihr erzeugt wird. Sonne und Wind lassen sich am Computer kartieren. Doch wenn die Analyse, wovon die Bergleute und ihre Kinder künftig leben sollen, erst noch geschrieben werden muss - wer plant diese Wende dann eigentlich, und für wen?