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Unbrauchbares Wasser an fünf Brunnen rund um Gevgelija: Auf der Liste steht auch eine Wasserleitung, doch die Gemeinde spricht nur von natürlichen Quellen

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Unbrauchbares Wasser an fünf Brunnen rund um Gevgelija: Auf der Liste steht auch eine Wasserleitung, doch die Gemeinde spricht nur von natürlichen Quellen

Fünf Brunnen rund um Gevgelija haben jetzt ein Schild statt Trinkwasser. Die Gemeinde Gevgelija hat das Wasser als Trinkwasser verboten, nachdem Laboranalysen des Zentrums für öffentliche Gesundheit Veles mikrobiologische und physikalisch-chemische Abweichungen von der Verordnung über Sicherheit und Qualität des Trinkwassers ergeben hatten. Auf den Schildern steht knapp: Das Wasser ist nicht trinkbar.

Das Verbot betrifft den natürlichen Brunnen „Murdževa“ in Negorci, den Gedenkbrunnen „Katerina“ in Konsko, den natürlichen Brunnen am Straßenrand in Staro Konsko, den natürlichen Mineralbrunnen in Smrdliva Voda - und das Wasser aus der Wasserleitung in Smrdliva Voda.

Genau diese letzte Zeile ist die wichtigste, und die Mitteilung umgeht sie. Die Gemeinde beruhigt, das Wasser der natürlichen Brunnen stamme aus natürlichen Quellen und sei nicht Teil des Systems, über das die Haushalte versorgt werden. Gut. Doch auf der Liste steht auch eine Wasserleitung. Ob die Menschen zu Hause aus dieser Leitung trinken, wie viele Haushalte betroffen sind und seit wann das Wasser nicht in Ordnung ist - dazu kein Wort.

Der kommunale Dienst und die Umweltinspektion haben Warnungen aufgestellt und Maßnahmen zur Beseitigung möglicher Verschmutzungsquellen sowie eine Desinfektion angekündigt. Das ist die übliche Reihenfolge: erst ein Schild, dann ein Appell, dann „es werden Maßnahmen ergriffen“. Doch wenn Analysen mikrobiologische Abweichungen in Wasser zeigen, aus dem Menschen trinken, verdienen die Bewohner dieser Dörfer mehr als ein Schild auf einem Stein - sie verdienen zu wissen, wann das Wasser wieder sicher ist und was es verschmutzt hat.