Drei von vier Sensoren tot: Die Seilbahn auf den Vodno lief fünfzehn Jahre ohne echten Service
17.09.2026
17.09.2026
17.09.2026
17.09.2026
17.09.2026
17.09.2026
17.09.2026
17.09.2026
16.09.2026
15.09.2026
17.09.2026
17.09.2026
16.09.2026
17.09.2026
17.09.2026
17.09.2026
17.09.2026
16.09.2026
15.09.2026
17.09.2026
17.09.2026
17.09.2026
17.09.2026
17.09.2026
17.09.2026
22.08.2026
20.08.2026
18.08.2026
23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Ein Jahr. Ein ganzes Schuljahr lang gab Stefan Popovski, Kunsterzieher an einer Schule in Bitola, Unterricht, benotete Schüler, erschien zu Lehrerkonferenzen, leitete Workshops für Wettbewerbe - ohne zu wissen, dass er gekündigt war. Das ist kein Versehen. Das ist die Art institutionellen Chaos, das nur auf dem Balkan vorkommt.
Popovski war an drei Schulen tätig, um ein volles Stundenmaß zusammenzubekommen. In einer davon - der Außenstelle „Todor Angelevski" in Gorno Orizari, Teil der Gemeinde Bitola - unterrichtete er vier Stunden pro Woche, in zwei Klassen. Er brachte Kindern Farbe, Form und Technik bei. Er nahm sie zu Kunstwettbewerben mit. Er half beim Bemalen von Wandbildern. Er verhielt sich wie ein regulärer Mitarbeiter. Weil er glaubte, einer zu sein.
Die Realität war eine andere. Popovski war im Januar 2025 dauerhaft entlassen worden. Aus der Lohnliste war er gestrichen. Einen Vertrag hatte er nicht. Ein Kündigungsdokument bekam er nicht - und unterschrieb auch keines. Er erfuhr es erst kürzlich, als er eine Unregelmäßigkeit bei der Gehaltszahlung bemerkte. Bei der Nachfrage hieß es: Sie sind nicht mehr angestellt. Seit einem Jahr.
Als er ein Dokument verlangte, erhielt er einen Kündigungsbescheid vom 29. Januar 2025. Einen Bescheid, den er nie unterschrieben hat, ohne offiziellen Stempel, nur mit der Unterschrift eines früheren Direktors. Anders gesagt - ein Schriftstück wurde verfasst und angeblich übergeben, ohne ordentliches Verfahren, ohne Zeugen, ohne unterzeichneten Eintrag in seiner Personalakte. Ein Szenario, das juristisch nicht gültig sein dürfte. Im Schulkontext von Bitola funktioniert es offenbar trotzdem.
Popovski forderte ausstehenden Lohn und Dienstzeit für die Monate, in denen er tatsächlich gearbeitet hatte. Die Antwort: Hausverbot in der Schule und die Botschaft, dass er nie wieder im Bildungswesen arbeiten werde, wenn er an die Öffentlichkeit gehe. Eine direkte Drohung gegen die Karriere eines Lehrers. Aus dem Schulgebäude, nicht aus irgendeiner Mafia-Hinterzimmerlounge.
Die offene Frage - sind die Noten, die Popovski ein ganzes Schuljahr lang ins E-Notenbuch eingetragen hat, überhaupt gültig? War er rechtlich nicht angestellt, dürften seine Noten keine Kraft haben. Was passiert mit den Schülern? Müssen sie das Jahr wiederholen? Werden die Ergebnisse der Kunstwettbewerbe annulliert? Niemand hat eine Antwort. Das Bildungsministerium schweigt. Die Gemeinde Bitola, vertreten durch Bürgermeister Toni Konjanovski, verspricht „eine Prüfung". Die Standardantwort, wenn etwas sichtbar auseinanderbricht. Stefan Popovski bereitet jetzt eine Klage vor, und wenn die Schule sich vor Gericht erklären muss, wird sich vielleicht zeigen, ob das ein „Einzelfall" ist oder Teil eines Systems.
Die neuesten 10 Nachrichten aus dieser Kategorie
Der Bürgermeister sagt, die Seilbahn sei einen Schritt von der Tragödie entfernt gewesen. Das Gutachten des Herstellers nennt abgenutzte Teile...
Ein Ticket für Zug und Bus bis Mitte nächsten Jahres, 40 neue umweltfreundliche Busse, Wartezeiten unter sechs Minuten. Zuerst muss...
Zwei Straßen werden zu Einbahnstraßen, es entstehen Radwege und Tempo 30. Die Frage, die niemand beantwortet hat: Wie viele Autos...
Dasselbe System lief sechs Monate und wurde wegen Verlusten abgeschafft. Die Frage an jeden Gemeinderat ist einfach - was ist...
Zugesagt ist der Ankauf des gesamten gesunden Vranec. Wer feststellt, was gesund und in guter Verfassung ist, wird nicht gesagt...
Die Weltbank fiel wegen Unvereinbarkeit mit EU-Anforderungen aus. Der Bau dauert zweieinhalb Jahre, die Hardware wird erst 2027 beschafft.
Von 9.500 Quadratmetern Grün bleiben 268. Ein Gelände mit 80 Metern Höhenunterschied, ohne Erosionsstudie und ohne Stellungnahme der Schutzdirektion.
Gjorgjievski sagt, das System solle bis Mitte nächsten Jahres fertig sein. Die BRT-Ausschreibung wird in diesen Tagen angekündigt, der Baubeginn...
Die zweite Aktion am selben Ort binnen eines Jahres. Gerasimovski appelliert selbst an das Arbeitsministerium - denn Räumen ist keine...
Prosumer-Modell, Solarofen und Strom aus dem Fahrrad auf dem Magnolija-Platz. Die Stadt, die seit Jahrzehnten den Preis der Kohle zahlt,...
Diese Seite verwendet Cookies - ist das okay? Mehr erfahren
Erfahre als Erster, wenn Metla etwas Neues startet
Hinterlasse deine E-Mail-Adresse und wir schreiben dir, wenn es einen neuen Ratgeber oder etwas Neues auf Metla gibt.