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Struga lehnte ein 523.000-Euro-Tierheim für Straßenhunde ab: Umsicht oder ein unter den Teppich gekehrtes Problem?

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Struga lehnte ein 523.000-Euro-Tierheim für Straßenhunde ab: Umsicht oder ein unter den Teppich gekehrtes Problem?

Die Gemeinde Struga wird vorerst kein Tierheim für Straßenhunde bauen, nachdem der Gemeinderat die Machbarkeitsstudie für ein Projekt im Wert von rund 523.000 Euro nicht angenommen hat. Eine halbe Million Euro für ein Tierheim für Straßenhunde - eine Summe, die sofort von allen Seiten Fragen aufwirft.

Einerseits ist das Problem der Streuner in Struga und in fast allen mazedonischen Städten real - es ist eine Frage sowohl der öffentlichen Gesundheit als auch der elementaren Menschlichkeit gegenüber den Tieren. Andererseits lässt ein Preis von über einer halben Million Euro für ein einziges Tierheim in einer kleinen Gemeinde zu Recht die Augenbrauen hochziehen: Wer hat diese Zahl berechnet, und was genau steckt darin?

Die Ablehnung der Studie kann zweierlei bedeuten - entweder hat der Rat seltene finanzielle Umsicht gezeigt, oder er hat das Problem einfach für eine weitere Saison unter den Teppich gekehrt. Die Streuner verschwinden nicht, weil ein Projekt abgelehnt wurde; sie bleiben auf den Straßen, und den Bürgern bleibt dasselbe Problem.

Die Frage, die sich Struga stellen muss, ist nicht nur "ist eine halbe Million zu viel", sondern "warum kostet die Lösung so viel". Wenn jedes Infrastrukturprojekt bei uns mit einem Preis kommt, der aufgebläht wirkt, ist die Skepsis der Bürger kein Zynismus - es ist erlernte Erfahrung. Die Frage ist nur, ob jemals jemand eine klare Antwort gibt, oder ob das Problem auf das nächste Budget warten muss.