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Bitola versammelte alle an einem Tisch: Minderjährige in Lokalen, Drogen, wilde Roller - doch folgt dem Protokoll auch eine Tat?

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Bitola versammelte alle an einem Tisch: Minderjährige in Lokalen, Drogen, wilde Roller - doch folgt dem Protokoll auch eine Tat?

In Bitola tagte der lokale Präventionsrat, dem Bürgermeister Toni Konjanovski vorsitzt. Auf dem Tisch lagen Probleme, die jeder Bürger täglich erlebt - über die aber selten an einem Ort und mit allen zuständigen Institutionen zugleich gesprochen wird. Zumindest auf dem Papier ist das die Art, wie Kommunalpolitik funktionieren sollte.

Mehrere Themen wurden angesprochen, und unter den auffälligsten - Minderjährige in Lokalen zu später Stunde, Diebstähle, Betrug, Drogen sowie Störungen der öffentlichen Ordnung. Anwesend waren Vertreter der Polizei von Bitola, des Zentrums für Sozialarbeit, der Feuerwehr und des kommunalen Unternehmens. Minderjährige abends in Lokalen sind kein neues Phänomen - doch dass endlich institutionell darüber gesprochen wird, ist ein Schritt nach vorn.

Ein großer Teil der Diskussion ging auch an Themen, die jede Stadt heute plagen: E-Roller, Mopeds, falsches Parken und das Verkehrschaos. Die Ratsmitglieder brachten ihre Vorschläge ein. Die Frage ist, wie immer, nicht, ob die Probleme erkannt sind - sie sind offensichtlich - sondern ob der Sitzung auch eine Tat folgt oder ob nur ein Protokoll für die nächste Sitzung bleibt.

Solche Präventionsräte ergeben nur Sinn, wenn sie von Worten zu Maßnahmen übergehen. Das Problem mit Minderjährigen, Drogen oder wilden Rollern zu benennen ist leicht; es zu lösen erfordert Koordination, Ressourcen und Beharrlichkeit. Bitola hat zumindest alle an einen Tisch geholt - mehr, als viele größere Gemeinden tun. Es bleibt abzuwarten, ob das Gespräch vor Ort Wandel bringt, oder ob die Bürger dieselben Probleme bis zur nächsten Sitzung wieder erleben.