Skip to content

Dolno Lisiče bekommt endlich seinen ersten Kindergarten: Das Verfahren läuft, doch das Viertel erinnert sich an viele Versprechen

1 Min. Lesezeit
Teilen
Dolno Lisiče bekommt endlich seinen ersten Kindergarten: Das Verfahren läuft, doch das Viertel erinnert sich an viele Versprechen

Dolno Lisiče bekommt endlich etwas, das es lange fordert - seinen ersten Kindergarten. Die Gemeinde Aerodrom hat das Bauverfahren eingeleitet, nachdem der Rat mehrheitlich die Vorbereitung der nötigen städtebaulichen und Projektdokumentation genehmigt hat. Für ein Viertel, das seit Jahren schneller wächst als seine Infrastruktur, ist das der Schritt, der fehlte.

Das Problem von Dolno Lisiče ist bekannt - Häuser und Gebäude schießen empor, Familien mit kleinen Kindern ziehen zu, und die öffentlichen Einrichtungen hinken mehrere Jahre hinterher. Eltern fahren ihre Kinder seit Jahren zu Kindergärten in andere Stadtteile, weil im eigenen Viertel nichts vorhanden ist. Der beschlossene detaillierte Bebauungsplan eröffnet nun die rechtliche Möglichkeit nicht nur für einen Kindergarten, sondern auch für eine Sporthalle - Infrastruktur, die hätte existieren müssen, bevor die Menschen einzogen, nicht danach.

Laut dem Gemeindehaushalt für 2026 ist im Viertel ein neuer Kindergarten „Pčelka 1" geplant. Die Versprechen klingen schön - doch Dolno Lisiče ist kein Viertel, das Versprechen über Einrichtungen leicht glaubt. Ein begonnenes Verfahren ist kein gebauter Kindergarten. Zwischen beidem stehen eine Ausschreibung, ein Auftragnehmer, eine Frist und eine Geschichte von Projekten, die „das Verfahren begonnen" haben und dann stehen blieben.

Wenn der Kindergarten wirklich gebaut wird, ist das eine Nachricht zum Freuen - endlich ein Ort, an dem Eltern aus dem Viertel ein Kind abgeben können, ohne die halbe Stadt zu durchqueren. Aber die Freude kommt, wenn das Band durchschnitten wird, nicht wenn die Dokumentation genehmigt wird. Bis dahin wird Dolno Lisiče zu Recht mit Vorbehalt zusehen - denn der versprochene Kindergarten nährte viele Bürgermeister-Amtszeiten, aber wenige Kinder.