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Kommt der BRT endlich? Gjorgjievski versprach die Umsetzung mit der EBWE, doch Skopje erinnert sich an viele solcher Ankündigungen

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Kommt der BRT endlich? Gjorgjievski versprach die Umsetzung mit der EBWE, doch Skopje erinnert sich an viele solcher Ankündigungen

Das Projekt, von dem Skopje seit Jahren hört, bekommt endlich ein Datum. Bürgermeister Orce Gjorgjievski teilte mit, dass der schnelle Busverkehr (BRT) in die Umsetzungsphase geht, nachdem die letzten Abstimmungen mit dem Team der EBWE finalisiert wurden. Nach Jahren von Plänen, Modellen und Ankündigungen bewegt sich der BRT scheinbar vom Papier auf die Straße.

Die Stadt verspricht, das Projekt werde nicht auf Kosten des bestehenden Boulevard-Grüns umgesetzt - im Gegenteil, sie kündigt neue Grünflächen an. Der BRT wird nur als Teil einer breiteren Vision präsentiert: eine Stadtbahn, die Beschaffung von 100 neuen Bussen über die Regierung und eine Optimierung des Busnetzes. Auf dem Papier - moderner, schneller, umweltfreundlicherer Nahverkehr für die Hauptstadt.

Das Versprechen klingt gut, doch Skopje hat ein langes Gedächtnis für Projekte, die „in die Umsetzungsphase gehen" und dort jahrelang bleiben. Wie oft haben wir schon von modernem Nahverkehr gehört, von einer U-Bahn, von Schnelllinien - nur damit der Bürger am Ende wieder auf einen verspäteten Bus bei 38 Grad Hitze wartet? Der BRT ist kein neues Projekt; er zieht sich durch die Amtszeiten. Deshalb ist die Skepsis kein Zynismus, sondern Erfahrung.

Die finalisierten Abstimmungen mit der EBWE sind ein positives Signal - eine internationale Bank unterschreibt nicht leichtfertig. Aber der wahre Test ist nicht die Pressekonferenz, sondern die erste Linie, die fährt, und der erste Fahrgast, der schneller zur Arbeit kommt. Bis dahin bleibt der BRT ein Versprechen. Skopje braucht keine weitere schöne Ankündigung - es braucht einen Bus, der pünktlich kommt. Wenn wir das sehen, dann feiern wir.