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Vardar kehrt in die Champions League zurück, Taleski kommt heim nach Ohrid

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Vardar kehrt in die Champions League zurück, Taleski kommt heim nach Ohrid

Vardar kehrt mit sieben neuen Namen und einem neuen Trainer in die Champions League zurück

Der mazedonische Meister Vardar hat den Kader vorgestellt, mit dem er dorthin zurückkehrt, wo er sein will - in die Champions League. Die Rot-Schwarzen verstärkten das Team mit sieben neuen Handballern, darunter Torhüter Bomaschtar aus Chartres, Fadouil aus Tremblay, Flügelspieler Gjorcheski, Rechtsaußen Ljevar und Abdelak aus dem deutschen Kiel. Auf der Bank sitzt der neue Stratege Ivan Cupic. In der Gruppenphase zog Vardar Nantes, Melsungen und Wisla Plock - schwer, aber nicht hoffnungslos. Nach Jahren der Instabilität hat der Klub wieder einen Kader, mit dem er von Europa träumen darf. Die Frage ist, ob der Ehrgeiz auf dem Papier auch auf dem Parkett hält.

Filip Taleski ist in den mazedonischen Handball zurückgekehrt - er unterschrieb bei HC Ohrid

Ein weiterer großer Name kommt heim. Filip Taleski, der dreißigjährige, 202 Zentimeter große Linksaußen, hat bei HC Ohrid unterschrieben und wird zum achten Zugang des ehrgeizigen Erstligisten für die Saison 2026/2027. Taleski kommt aus dem ungarischen Tatabanya, und in seiner Karriere spielte er für Rhein-Neckar, Balingen und Benfica - davor trug er auch das Trikot von Vardar. Er spielt mit der Nummer 28. „Der Klub zeigte enormen Willen, eine ernsthafte Vision und Ehrgeiz", sagte er bei der Unterschrift. Ohrid baut etwas Ernsthaftes auf - acht Zugänge sind nicht der Zug eines Klubs, der nur teilnehmen will.

Die Jugendhandballer beendeten das Turnier punktlos - Dänemark zu stark bei der EM

Nicht alles ist eine gute Nachricht. Die Jugendnationalmannschaft Mazedoniens U20 beendete die Gruppenphase der Europameisterschaft in Rumänien ohne einen einzigen Punkt, nach der dritten Niederlage in Folge. Dänemark war zu viel - 34:20, und der Abstand öffnete sich schon zur Halbzeit (15:8 für die Dänen). Am effektivsten bei uns waren Popovski und Gurmeschevikj mit je vier Toren. Es folgt ein Platzierungsspiel. Solche Niederlagen schmerzen, aber der Jugendhandball ist der Ort, an dem die Zukunft gebaut wird - die Frage ist, ob das System hinter diesen Jungen ihnen genug gibt, um die europäische Spitze zu erreichen.

Die M20 EHF EURO versammelte junge Hoffnungen - Rumänien Gastgeber der neuen Generation

Während die Klubs ihre Kader bauen, spielt das junge Europa seine eigene Meisterschaft. Die M20 EHF EURO 2026 in Rumänien hat die besten Handballhoffnungen des Kontinents versammelt - die Generation, die in einigen Jahren die Hallen der Champions League füllen wird. Für die Balkan-Nationalmannschaften ist dies der Ort, an dem man misst, wie gut die Akademien arbeiten. Große Handballnationen entstehen nicht über Nacht - sie werden genau bei solchen Meisterschaften gebaut, wo achtzehnjährige Jungen zum ersten Mal spüren, was es heißt, ein Nationaltrikot zu tragen. Wer aus dieser Generation hervorgeht, wird man erst in fünf bis sechs Jahren wissen.

Beachhandball in Zagreb - Spanien und Ungarn mit Titeln auf dem Sand

Handball ist nicht nur Halle und Winter. In Zagreb fand die EHF EURO im Beachhandball für die jüngeren Kategorien statt, und zwei Handballmächte teilten sich das Gold. Bei den Männern bezwang Spanien Deutschland im Finale und kehrte nach drei verlorenen Endspielen in Folge auf den Thron zurück. Bei den Frauen überspielte Ungarn ausgerechnet Spanien in einem knappen Duell. Beachhandball bleibt der schnellere, verspieltere Cousin des klassischen Spiels - bei uns weniger bekannt, aber gerade in der Region, in Zagreb, zeigt er, dass es auch auf dem Sand ein Publikum gibt. Der Balkan kann von einer Disziplin lernen, die wir noch als Exotik behandeln.