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33 Stunden im Feuer bei Bitola - und die Feuerwehr sagt, alle Brände seien gelegt worden

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33 Stunden im Feuer bei Bitola - und die Feuerwehr sagt, alle Brände seien gelegt worden

Dreiunddreißig Stunden. So lange dauerte der Einsatz der Feuerwehr von Bitola - vom 12. August, 15:30 Uhr, als das erste Feuer beim Dorf Makovo ausbrach, bis ein Uhr nachts am 14. August. Und es ging nicht um einen Ort. Brände entstanden in Graešnica, Kukurečani, Ergela und Gneotino, der schwerste Kampf wurde in Ivanjevci, Novoselani und Lozani geführt.

Und dann kam in der Mitteilung der Bitolaer Feuerwehr der Satz, der die ganze Geschichte verändert: alle Brände an allen Orten wurden gelegt.

Nicht die Natur, sondern eine Hand

Das ist nicht die Dürre. Nicht der Wind. Nicht das Klima. Jemand geht an den heißesten Tagen des Jahres durchs Gelände und zündet an - im Wissen, dass die Vegetation trocken wie Papier ist und die Dörfer in Reichweite liegen. Laut Feuerwehr stellte das Feuer an sämtlichen Orten eine ernste Gefahr für die Ortschaften dar.

Jemand legte Feuer, während rund dreißig Menschen über dreißig Stunden lang nicht schliefen, um zu löschen, was er angezündet hatte.

Wer tatsächlich im Einsatz war

Die Bitolaer Einheiten arbeiteten nicht allein. In der Nacht kamen Kollegen aus Kavadarci dazu, Schnelleinsatzteams der Direktion für Schutz und Rettung mit vier Pinzgauer-Fahrzeugen sowie Freiwillige der Brigade „Arhangel” aus Bitola, die Richtung Lozani, Musinci, Puturus, Lopatica und zum Gebiet Beli Most vorgingen. Auch Dorfbewohner halfen mit.

Das ist das Bild einer Truppe, die sich Nacht für Nacht ad hoc zusammensetzt - aus allen, die ein Fahrzeug und den Willen haben. Es funktioniert - aber es funktioniert, weil die Menschen nicht wollen, dass ihre Häuser abbrennen, nicht weil jemand vorher berechnet hätte, wie viele Einheiten Pelagonien in der zweiten Augusthälfte braucht.

Ein Gelände, das Bomben aus dem Ersten Weltkrieg birgt

In Makovo ist das Feuer eingedämmt, doch auf einem kleinen, unzugänglichen Abschnitt steigt weiter Rauch auf. Der Grund für die Unzugänglichkeit ist bemerkenswert: In diesem Gelände liegen Sprengmittel aus dem Ersten Weltkrieg.

Ein Feuerwehrmann, der den letzten Glutherd löschen will, muss also abwägen, ob er auf etwas tritt, das dort seit über hundert Jahren liegt. Das ist keine Metapher für Verwahrlosung - das ist buchstäbliche, physische Verwahrlosung, die darauf wartet, dass jemand sie beseitigt.

Die Gemeinde Bitola dankte allen Beteiligten und appellierte an die Bürger, kein offenes Feuer zu entzünden. Der Appell ist richtig. Aber ein Appell ist keine Maßnahme, und er ist nicht das, was fehlt, wenn Brandstiftung an jedem einzelnen Ort bestätigt ist - es fehlt jemand, der für das Anzünden zur Verantwortung gezogen wird, und davon steht in den Mitteilungen nichts.