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„Cloud Skin”: der Trend, der weder Glanz noch Matt will - und warum er Frauen über 40 am besten steht

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„Cloud Skin”: der Trend, der weder Glanz noch Matt will - und warum er Frauen über 40 am besten steht

Der neue Make-up-Trend hat weder Glanz noch Mattheit - sondern etwas dazwischen. „Cloud Skin”, Haut wie eine Wolke, ist ein minimalistischer Ansatz, der auf einen gesunden, leuchtenden Teint ohne überschüssiges Make-up setzt. Die Visagistin Cristina G. Nuevo, die für die Marke Planet Skin steht, beschreibt es schlicht: „schöne Haut ohne übertriebenes Make-up.” Und genau deshalb ist er bei Frauen über 40 besonders wirkungsvoll.

Der Punkt ist das Gleichgewicht. Nicht zu glänzend, damit Poren und feine Linien nicht aufblitzen; nicht zu trocken, damit die Haut nicht straff wirkt. Das Ergebnis ist eine optisch zarte Textur, mit feinen Poren und natürlichem Licht, das aus der Vorbereitung der Haut kommt, nicht aus einem sichtbaren Highlighter. „Mit 40 und 50 funktioniert das hervorragend, weil es die Haut optisch nicht strafft und nicht austrocknet”, sagt Nuevo.

Wie erreicht man das? Zuerst die Vorbereitung - leichte, aber feuchtigkeitsspendende Formeln, ohne zu übersättigen. Statt schwerer Foundations nutzt man fluide Basen, getönte Cremes oder leichte halbmatte Formeln, und zwar selektiv aufgetragen, nicht übers ganze Gesicht. Concealer kommt nur dorthin, wo es nötig ist - unter die Augen, um die Nase, auf kleine Rötungen. Alles andere überlässt man der Haut, für sich selbst zu sprechen.

Für Farbe und Textur ist hier der Schlüssel: Rouge und Bronzer in Creme- oder Flüssigform, damit sie natürlich in die Haut verschmelzen, ohne harte Linien. Puder - nur auf der T-Zone, sonst geht das weiche Finish verloren. Das ist die ganze „Wissenschaft” hinter dem Trend, den Elsa Pataky und Penélope Cruz tragen. Weniger Produkt, mehr Vorbereitung - das Gegenteil dessen, was die Kosmetikindustrie üblicherweise verkaufen will.