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Innenministerium ermittelt zu Diebstahl von Diplomatenfahrzeug im Zentrum von Skopje

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Innenministerium ermittelt zu Diebstahl von Diplomatenfahrzeug im Zentrum von Skopje

Wenn vom Fahrzeug einer ausländischen Botschaft mitten im Zentrum von Skopje ein Kennzeichen verschwindet, ist das kein gewöhnlicher Bagatelldiebstahl - es ist ein möglicher Einstieg in schwerwiegendere Delikte. Das Innenministerium hat bestätigt, dass es genau einen solchen Fall untersucht.

Laut Polizei wurde der Diebstahl am 20. Juni um 13:20 Uhr bei der Polizeistation Centar gemeldet, und das Kennzeichen selbst wurde vom Fahrzeug einer ausländischen Botschaft entwendet, das in der Gemeinde Centar geparkt war, im Zeitraum zwischen dem 15. und 18. Juni, in den Abendstunden. Es wurde nicht mitgeteilt, um welche Botschaft es sich handelt, noch ob es Kameras gibt, die bei der Identifizierung helfen könnten.

Das Ministerium erklärte, es würden „alle nötigen Maßnahmen und Aktivitäten ergriffen, um den Täter zu finden und den Fall vollständig aufzuklären“. Warum sagt die Polizei, dass solche Diebstähle besondere Aufmerksamkeit erhalten? Weil gestohlene Kennzeichen - besonders diplomatische - missbraucht werden können, um andere Straftaten zu begehen, vom bloßen Umgehen von Strafen bis zu etwas weit Schwererem.

Die Frage, die bleibt, ist einfach, aber unangenehm: Wenn im Zentrum der Hauptstadt von einem Fahrzeug mit Diplomatenstatus ein Kennzeichen ein ganzes Wochenende lang unbemerkt entfernt werden kann, wie sicher sind dann eigentlich die gewöhnlichen Fahrzeuge, die in denselben Straßen parken? Der Diebstahl ist klein, doch was er über die Überwachung im Zentrum verrät, ist es nicht.