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Ab 1. Juli: Nutzfahrzeuge brauchen smarte Tachografen für die EU

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Ab 1. Juli: Nutzfahrzeuge brauchen smarte Tachografen für die EU

Die Europäische Union verschärft erneut die Regeln, und mazedonische Spediteure müssen sich anpassen - oder vor der Grenze stehen bleiben. Ab dem 1. Juli verlangt eine neue Verordnung, dass selbst ein Teil der leichten Nutzfahrzeuge smarte Tachografen hat, um in die EU einfahren zu dürfen.

Die Pflicht erstreckt sich auf leichte Nutzfahrzeuge und Transporter mit einer zulässigen Masse zwischen 2,5 und 3,5 Tonnen, Anhänger inbegriffen, wenn sie internationalen Transport durchführen. Die smarten Geräte (vom Typ G2V2) erfassen Grenzübertritte und Transitpunkte automatisch und stellen so die Arbeitszeit der Fahrer unter strengere Kontrolle.

Für die großen Transportunternehmen ist das nichts Neues - sie arbeiten bereits nach strengen EU-Standards. Doch für die kleineren Spediteure und Transporter, die bislang unter der Schwelle blieben, bedeutet die neue Regel zusätzliche Kosten für Ausrüstung und Umrüstung. Wer wird das bezahlen? Wie immer am Ende - der Kunde, über den Preis der Dienstleistung.

Der Punkt der EU ist legitim: Die Kontrolle der Arbeitszeit bedeutet sicherere Straßen und weniger übermüdete Fahrer am Steuer. Doch für ein Land, das kein Mitglied ist, ist jede neue Regel aus Brüssel die Botschaft, dass der Zugang zum europäischen Markt mit ständiger Anpassung bezahlt wird. Die mazedonischen Spediteure haben keine Wahl - entweder ein smarter Tachograf oder kein internationaler Transport.