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Die norwegische Methode, die alle ausprobieren: vier mal vier Minuten, aber nichts für Anfänger

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Die norwegische Methode, die alle ausprobieren: vier mal vier Minuten, aber nichts für Anfänger

Jeder Sommer bringt einen neuen Fitnesstrend, den „alle machen“, und dieses Jahr ist es die sogenannte norwegische Methode - kurze, aber brutal intensive Intervalle, die von Prominenten wie Elsa Pataky populär gemacht wurden. Die selten gestellte Frage: Funktioniert sie wirklich, oder ist sie nur ein weiteres modisches Etikett?

Die Methode ist auf dem Papier einfach: vier Intervalle von je vier Minuten, bei einer Anstrengung von 85 bis 95 Prozent des Maximums, mit jeweils drei Minuten Pause dazwischen. Dazu kommen Aufwärmen und Abkühlen, sodass die ganze Einheit etwa 40 Minuten dauert. Die Idee ist, dass der Körper in der „goldenen Zone“ arbeitet, in der die größten Anpassungen geschehen, ohne sich bis zur Erschöpfung zu überlasten.

Die Trainerin Nerea Povedano erklärt, dass sich die ganze Logik um das Laktat dreht - eine Substanz, die der Körper bei Anstrengung produziert. „Laktat wurde fälschlich mit Ermüdung in Verbindung gebracht, doch nun wissen wir, dass es eine wichtige Energiequelle ist“, sagt sie. Die Methode steigert ihr zufolge die kardiovaskuläre Leistungsfähigkeit und die metabolische Effizienz, hat aber eine wichtige Einschränkung.

Und diese Einschränkung ist genau das, was die Fitnessindustrie selten hervorhebt: Das ist nichts für Anfänger. Povedano sagt klar, dass die Methode für Menschen mit etwas Sporterfahrung und guter Grundlage gedacht ist, nicht für jene, die gerade erst von der Couch aufstehen. Beim Abnehmen kann sie helfen, aber nur als Teil eines ausgewogenen Programms mit Krafttraining. Mit anderen Worten: Es gibt keinen Zaubertrick - nur harte Arbeit in hübscher Verpackung, und genau deshalb kommen und gehen solche Trends, während das echte Ergebnis immer dasselbe verlangt: Ausdauer.