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Beinahe hätte sie sich nicht für Kanada beworben - dort lernte sie ihren Mann kennen: Saras Geschichte und ihr Brautkleid

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Beinahe hätte sie sich nicht für Kanada beworben - dort lernte sie ihren Mann kennen: Saras Geschichte und ihr Brautkleid

Manchmal hängt die größte Entscheidung des Lebens von jener ab, die man beinahe nicht getroffen hätte. Sara lehnte zunächst ein Studienprogramm in Montreal ab - und bewarb sich erst auf Drängen einer Freundin im letzten Moment. Vier Monate in Kanada brachten ihr das, womit sie am wenigsten gerechnet hatte: ihren künftigen Mann.

„Das Letzte, woran ich dachte, als ich für vier Monate nach Kanada aufbrach, war, dass ich meinen Mann kennenlernen würde“, erzählt sie. Dort lernte sie Tito kennen, und sieben Jahre später machte er ihr während eines Wochenendes in Baqueira einen Heiratsantrag. Sie heirateten im Januar, im Königlichen Kloster Santa María del Puig in Valencia.

Für ihren Tag wählte Sara einen Entwurf der Marke T.ba Brides der Designerin Sol Prado - ein Stück aus einer Ready-to-wear-Kollektion mit einem bestickten Korsett und einem geschichteten Rock aus verschiedenen Stoffen. Ihre Reaktion, als sie es anprobierte, war augenblicklich: Sie verliebte sich in jedes Detail, das es hatte. Das Kleid war nicht maßgefertigt, was die Geschichte noch nahbarer macht - auf das perfekte Kleid muss man nicht immer Monate warten.

Die Details trugen Bedeutung. Der Schleier war eine Vintage-Mantilla von Titos Mutter, der Strauß aus roten Nelken war eine Hommage an Madrid, die Heimatstadt des Bräutigams, und die Schuhe wurden in Farbe gefertigt, damit sie sie auch später tragen konnte. In einer Welt, in der Hochzeiten in Budgets und Spektakel gemessen werden, erinnert Saras Geschichte daran, dass die beständigsten Details jene mit einer persönlichen Geschichte dahinter sind - nicht jene mit dem höchsten Preis.