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Kaffee-Flan: Sieht schwer aus, doch das Geheimnis liegt in einer Kleinigkeit beim Backen

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Kaffee-Flan: Sieht schwer aus, doch das Geheimnis liegt in einer Kleinigkeit beim Backen

Kaffee-Flan sieht aus wie ein Dessert, für das man Meisterschaft braucht, doch eigentlich verlangt er nur Geduld und eine Kleinigkeit, die viele überspringen. Das Geheimnis liegt nicht in einer teuren Zutat, sondern in der Art des Backens - und genau das trennt den seidigen Flan von einem voller Löcher.

Für das Karamell brauchen Sie 100 Gramm weißen Zucker, drei Esslöffel Wasser und ein paar Tropfen Zitronensaft. Für den Flan selbst: 5 Eier, 100 Gramm Zucker, 400 Milliliter Milch und 100 Milliliter Kaffee. Wenige Zutaten, großes Ergebnis - wie es bei klassischen Desserts meist der Fall ist.

Zuerst das Karamell: Zucker, Wasser und Zitrone bei kleiner Flamme erhitzen, bis sie zu bräunen beginnen, dann sofort in die Form gießen, um Boden und Seiten zu überziehen. In einer separaten Schüssel Eier, Zucker, Milch und Kaffee verquirlen, bis alles vollständig verbunden ist - aber ohne zu viel zu schlagen, denn genau das verdirbt die Feinheit der Textur. Die Masse über das Karamell gießen.

Und nun diese entscheidende Kleinigkeit: Der Flan wird im Wasserbad gebacken, bei indirekter Hitze. Die Form kommt in ein größeres Gefäß mit Wasser und backt 40 bis 45 Minuten bei 165 Grad. Die indirekte Hitze ist der Grund, warum der Flan glatt herauskommt und nicht reißt - schnelles, direktes Backen ist genau das, was ihn zerstört. Nach dem Backen kühlt er ab und ruht einige Stunden im Kühlschrank, bevor er gestürzt wird.

Serviert wird er pur oder mit etwas Sahne oder Eis. Nichts Kompliziertes, nichts Teures - nur das Verständnis, dass manche Dinge keine Eile vertragen. Wie vieles in der Küche, und im Leben.