Gazi Baba kündigt über 60 Sommerprojekte an: neue Straßen, Kindergärten und Schulen
22.06.2026
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12.04.2026
Große Nachricht für den mazedonischen Handball: Nach vierjähriger Pause ist Vardar wieder Teil der Champions League. Und die Rückkehr kommt genau dann, wenn sich der eliteste Wettbewerb von Grund auf ändert - ab der nächsten Saison wird er 24 statt 16 Männerteams haben. Von Skopje bis Bitola atmet der Handball diesen Sommer anders.
Die Europäische Handballföderation hat bestätigt, dass der mazedonische Meister Vardar in der neuen Champions-League-Saison spielen wird - eine Rückkehr, auf die man vier Jahre wartete. Die Entscheidung kam nur Tage vor der Auslosung der Gruppenphase, angesetzt für den 26. Juni in Wien. Für einen Klub mit zwei europäischen Kronen in seiner Geschichte ist das mehr als eine Teilnahme - es ist der Versuch, die Aura seiner mächtigsten Tage zurückzuholen. Vardar kündigte sogar ein eigenes Video zur Rückkehr an. Nun kommt der schwerere Teil: Die Gruppenphase unter Europas Giganten verzeiht keine Romantik, sie verlangt einen Kader.
Die EHF hat eine große Erweiterung bestätigt - die Männer-Champions-League geht ab der Saison 2026/27 von 16 auf 24 Teams, aufgeteilt in sechs Gruppen zu vier. Bei den Frauen bleibt das System gleich, mit zwei Gruppen zu acht. Unter den bestätigten Männerklubs sind die europäischen Schwergewichte Barcelona, Paris Saint-Germain, Magdeburg und Veszprém, und die gemeinsame Auslosung für beide Wettbewerbe ist am 26. Juni in Wien. Der Wettbewerb startet im September. Mehr Teams bedeuten mehr Spiele und mehr Geld - aber auch die Frage, ob die Qualität verwässert wird, wenn sich die Tür weiter öffnet.
Das dänische Ass Mathias Gidsel, Rechtsaußen der Füchse Berlin, ist vielleicht der kompletteste Handballer der Gegenwart - zweifacher Weltmeister mit Dänemark, Olympiasieger und Welthandballer des Jahres 2023. In der ersten Folge der neuen EHF-Serie verriet er seine Philosophie: Die erste Halbzeit nutzt er, um die Abwehr des Gegners zu „lesen“. „Das ist das Schach, das ich spiele, wenn ich Handball spiele“, sagt Gidsel. Er war bei den letzten drei großen Meisterschaften Torschützenkönig - und das ohne einen einzigen verwandelten Strafwurf. Ein Genie, das denkt, während alle anderen nur laufen.
Während Vardar nach Europa zurückkehrt, vervollständigt Eurofarm Pelister aus Bitola seinen Kader für die neue Saison unter der Führung des legendären Lino Cervar. Der jüngste Name ist der serbische Nationalspieler Aleksa Kolakovic, ein 28-jähriger Rückraummittelspieler mit reicher internationaler Erfahrung, der vom französischen Saint-Raphaël kommt. Kolakovic unterschrieb einen Einjahresvertrag mit Option auf ein weiteres und ist die neunte Verstärkung des Teams aus Bitola. Der Ehrgeiz ist klar: Mit Cervar auf der Bank und einem verstärkten Kader spielt Pelister nicht um die Teilnahme, sondern um den Titel. Bitola nimmt Handball ernst - jetzt muss es auch das Feld bestätigen.
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