Der Vodno-Turm ist seit Januar fertig, öffnet aber erst im Juni: Wenn Verspätung zur Norm wird, hören wir auf, sie zu zählen
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23.04.2026
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12.04.2026
Etwa zwei Stunden von Porto, in der Weinregion Dão, verbirgt sich ein portugiesisches Dorf, das wenige Ausländer kennen - das aber einige der schönsten Terrassengärten Europas bewahrt. Santar verkauft sich nicht laut; genau deshalb ist es bewahrt geblieben.
Das Dorf ist bekannt für seine zahlreichen Brunnen, Tröge und Granithäuser, doch das wahre Juwel sind die jahrhundertealten herrschaftlichen Häuser mit ihren Gärten. Lange Zeit waren sie hinter Mauern verborgen - bis José Luís Vasconcelos e Sousa 2013 beschloss, sie für die Öffentlichkeit zu öffnen, die Trennwände entfernte und Pfade zwischen den Grünflächen schuf.
Für die Neugestaltung engagierte er den renommierten Landschaftsarchitekten Fernando Caruncho, und so wurde die Route „Santar Vila Jardim" geboren - sechs verbundene Gärten, jeder mit eigenem Charakter.
Es gibt einen französischen rechteckigen Garten mit eisernen Pergolen und Wasserkanälen; einen Garten, benannt nach einer 200 Jahre alten Magnolie, mit einem Granitteich und einem kleinen Weinberg; einen Weinberg, in einem großen Kreis gepflanzt, der den natürlichen Kurven des Geländes folgt, mit Holzpfaden und einem Aussichtspunkt. Ein Garten von 8.500 Quadratmetern bindet sogar die örtlichen Bewohner ein, die in ihren Parzellen Bio-Kulturen anbauen.
Der älteste, Jardim da Misericórdia, lehnt an einer Kirche von 1637 und endet mit einem Steinkreuz auf quadratischem Sockel - ein Ort für den Blick, nicht nur für einen Spaziergang.
Für jene, die übernachten möchten: Das Hotel Valverde Santar nimmt ein herrschaftliches Haus aus dem 17. Jahrhundert ein, ursprünglich als Hochzeitsgeschenk geschenkt, mit 24 verschiedenen Luxuszimmern, Spa und Pool. Santar ist kein Ort für ein schnelles Touristenfoto - es ist ein Ort für einen langsamen Spaziergang, was in der heutigen Zeit fast ein Akt der Rebellion ist.
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