„Wir haben gültige Tickets und kommen nicht mal nach Hause”: Wut im Zentrum von Skopje über neue Parkgebühren
05.06.2026
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23.04.2026
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12.04.2026
Der Kreml kündigte an, der Krieg in der Ukraine könne „noch am selben Tag" enden. Das klingt nach einem Durchbruch - bis man die Bedingung liest. Sprecher Dmitri Peskow sagte, der Konflikt werde in dem Moment aufhören, in dem Selenskyj den ukrainischen Streitkräften befiehlt, sich aus den russischen Regionen zurückzuziehen. Mit anderen Worten: Es wird Frieden geben, sobald sich die andere Seite ergibt.
Die Erklärung kam als Antwort auf Kommentare aus Kyjiw, der Krieg könne bis Jahresende enden. Peskow drehte die Logik um - statt Verhandlungen stellte er ein Ultimatum auf, verpackt in das Vokabular der Friedfertigkeit. Das ist kein Weg zu einer Lösung; es ist eine Neuverpackung der russischen Forderungen in einen Satz, der sich gut in Schlagzeilen macht.
Derselbe Sprecher fuhr dann fort, die Ukraine für die zivilen Opfer verantwortlich zu machen - und das am selben Tag, an dem in Dnipro Rettungskräfte nach einem russischen Raketenangriff Leichen aus den Trümmern bargen. Die Rhetorik des Friedens und Raketen auf Wohnhäuser passen schlecht in dieselbe Geschichte, es sei denn, die Geschichte ist für ein Publikum gedacht, das die beiden Dinge nicht vergleicht.
Ein Mensch vom Balkan erkennt dieses Spiel ohne Übersetzer. Wie oft haben wir gehört, „wir wollen Frieden, nur die andere Seite ist das Problem"? Ein bedingter Frieden, in dem eine Seite alles abtreten muss, ist kein Angebot - es ist eine Taktik. Und der wahre Test für die Absicht sind nie die Erklärungen vom Rednerpult, sondern das, was am selben Tag am Boden geschieht.
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