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Laura verließ das fertige Kleid und ließ sich in Córdoba ein eigenes nähen - mit baskischem Oberteil und Lady-Di-Inspiration

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Laura verließ das fertige Kleid und ließ sich in Córdoba ein eigenes nähen - mit baskischem Oberteil und Lady-Di-Inspiration

Nicht jede Braut findet ihr Kleid in einer Ready-to-wear-Boutique. Laura, eine glamouröse Braut aus dem Süden Spaniens, probierte es - und fand nicht, was sie wollte. Sie entschied sich, Rafa Valverde aus Córdoba zu beauftragen, einen Designer, den sie über ihre zukünftige Schwiegermutter kennengelernt hatte.

Das Konzept des Kleides ist von der Hochzeitsrobe der Influencerin Teresa Andrés Gonzalvo inspiriert, die wiederum ursprünglich von Prinzessin Diana inspiriert war. Das baskische Oberteil - ein zentraler Saisontrend. Strukturiertes Korsett. Lange Ärmel mit Schulterdetails. Krep-Unterrock mit voluminöser Taft-Oberschicht und Schleppe. Details aus einer anderen Epoche, aber in heutiger Linienführung.

Die Trauung fand am 18. Oktober in der Iglesia de la Asunción in Puente Genil statt, danach der Empfang in der Hacienda El Sueño de Camborio. Herbstpalette: Bordeaux und Orange. Laura entfernte nach dem Dinner den oberen Rock, um leichter tanzen zu können - ein klassischer Kniff moderner spanischer Bräute, die in den späten Stunden kein schweres Design tragen wollen.

Die Details mit Gewicht: ein Blumenschmuck von Jacqueline Tocados mit beigefarbenen und weißen Organza-Blumen rund um den Chignon. Ein Strauß roter Nelken von Andaluflor, mit gesticktem Band: „nuestro sí, para toda la vida" - „unser Ja, für das ganze Leben". Ein schlichter Schleier nach dem Austausch der Gelübde. Alles langsam, mit einer Würde, die Hochzeiten in Eile nicht vermitteln.

Lauras Fazit für zukünftige Bräute: „Vertrau guten Profis, besonders dem Hochzeitsplaner." Und: „Verlier nicht den Sinn des Tages aus den Augen - die Feier der Liebe, umgeben von Menschen, die einem etwas bedeuten." Wir alle wissen, wie sehr sich eine Braut um die Details sorgt. Lektion aus Córdoba: Der Fokus muss auf dem einfachen, zentralen Grund bleiben, warum all diese Dinge geschehen.