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Die NBA will die EuroLeague kaufen: Die Eigentümer treffen sich am 5. Oktober am Comer See

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Die NBA will die EuroLeague kaufen: Die Eigentümer treffen sich am 5. Oktober am Comer See

Die NBA will die EuroLeague kaufen, und die Eigentümer treffen sich am Comer See

Das Gerücht, das monatelang durch den europäischen Basketball zog, hat jetzt Datum und Adresse. Die Eigentümer der EuroLeague-Klubs treffen sich am 5. Oktober in der Villa d'Este in Cernobbio am Comer See. Auf dem Tisch liegt das Angebot der NBA, die EuroLeague zu übernehmen, samt Erweiterung und Wechsel zu einem Franchise-System. Ein Eigentümertreffen wird selten einberufen - nur wenn die Frage zu groß für den regulären Vorstand ist. Amerika beliefert den europäischen Basketball seit Jahrzehnten mit Spielern und Stil, jetzt will es auch die Liga selbst. Die Frage, die niemand laut stellt: Was bleibt vom europäischen Basketball, wenn der Eigentümer jenseits des Ozeans sitzt?

Mailand will das Final Four 2030, Abu Dhabi hat die zwei davor schon gekauft

Derselbe italienische Bericht nennt einen zweiten Namen - Mailand, das sich um die Ausrichtung des Final Four 2030 in der neuen Arena Unipol Dome in Santa Giulia bewirbt. Konkurrent ist Valencia, doch das bekommt höchstwahrscheinlich 2028 in der neu eröffneten Roig Arena. Die Final Fours 2027 und 2029 sind bereits verkauft - sie sind Teil des Vertrags mit Abu Dhabi und werden in den Vereinigten Arabischen Emiraten gespielt. Mailand war zuletzt 2014 Gastgeber, als der Außenseiter Maccabi Tel Aviv das favorisierte Real Madrid stürzte. Also: Das größte europäische Basketballereignis, zwei der nächsten vier Ausgaben, wird am Golf gespielt. Der europäische Basketball heißt weiterhin europäisch - gespielt wird er immer öfter dort, wo das Geld ist.

Kawhi Leonard über den Wechsel nach Toronto: „Ich hoffe es. Wir werden gewinnen“

Kawhi Leonard sprach erstmals über einen Transfer, der noch nicht offiziell ist. Auf die Frage, ob er nach Toronto komme, antwortete er knapp: „Ich hoffe es. Wir werden gewinnen.“ Der Deal, der ihn nach Toronto zurückbringt und Brandon Ingram, Gradey Dick sowie künftige Draftrechte zu den Clippers schickt, wartet auf die Unterschrift - doch nach der Strafe, die die NBA den Clippers wegen Umgehung der Gehaltsobergrenze durch Verträge unter der Hand auferlegte, sind sich beide Klubs einig, dass der Tausch zustande kommt. Leonard erzielte vergangene Saison im Schnitt 27,9 Punkte, 6,4 Rebounds und 3,6 Assists bei 50,5 Prozent aus dem Feld. Er kehrt dorthin zurück, wo er 2019 Kanada den ersten Titel brachte - und trainiert bereits mit dem Team, obwohl er formal noch nicht dazugehört.

Atanasov: „Angriff auf jede Trophäe und Sieg in jedem Spiel“

Titelverteidiger MZT Skopje Aerodrom arbeitet seit Wochen an der neuen Saison, und Trainer Vasko Atanasov versteckt sich nicht hinter bescheidenen Zielen. „Meine Erwartungen bei MZT sind immer dieselben - Angriff auf jede Trophäe und Sieg in jedem Spiel“, sagt er. Das Camp in Negorski Banji diente der technisch-taktischen Arbeit und der Fitness, und das erste Testspiel gegen Kozhuv endete mit 111 Punkten für die Skopjaner - was genug über die Richtung des Spiels sagt. Atanasov spricht von schnellem Basketball und einem offensiven Kader. Der nächste Test ist GKK Stip, am Mittwoch, bei der Eröffnung des Sportzentrums „Jackson“. Aussagen vor der Saison sind überall auf der Welt billig - aber bei uns, wo der größte Klub oft der einzige mit realen Ambitionen ist, sind sie wenigstens ehrlich.

35 Jahre Mazedonien: Sportler schafften, woran Politiker scheiterten

Zum 35. Geburtstag des Staates kamen die sportlichen Erinnerungen wieder an die Oberfläche - und nicht zufällig. Das erste Tor von Zoran Boskovski, Shaqiris Eckball in England, der Europapokalsieg von Kometal, die zwei Kronen der Handballer von Vardar und das Größte von allem - Kaunas 2011, als die Basketballer ein Gesicht zeigten, das die Welt sich merkte. Die Medaille entkam um Haaresbreite, doch jene Generation blieb für immer eingeschrieben. Vergessen wird erneut, dass all das das Verdienst Einzelner und vieler Verzichte ist, nicht einer Strategie oder staatlicher Investitionen in den Sport. Die olympischen Medaillen von Shaban Trstena, Mogamed Ibragimov und Dejan Georgievski tauchen in jedem Feiertagsclip auf, selten aber in einem Haushalt. Der Sport hat dieses Volk öfter geeint als jede politische Plattform - und genau deshalb ist es merkwürdig, wie wenig er jene kostet, die sich am lautesten mit ihm schmücken.