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Nikoloski über den dritten Anbieter mit „Starlink“: „Viel, viel billiger“ als die bestehenden - Preise und Datum gibt es noch nicht

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Nikoloski über den dritten Anbieter mit „Starlink“: „Viel, viel billiger“ als die bestehenden - Preise und Datum gibt es noch nicht

Vizepremier und Verkehrsminister Aleksandar Nikoloski verkündete auf seiner Facebook-Seite, Mazedonien werde zu den ersten Ländern gehören, in denen die Technologie von „Starlink“ genutzt wird. Der dritte Mobilfunkanbieter werde das Netz von „Starlink“ nutzen und deshalb „viel wettbewerbsfähiger“ sein.

Der lauteste Satz betrifft die Preise. „Außer der Ukraine werden Mazedonien und Montenegro die ersten Staaten sein, in denen ‚Starlink‘ direkt genutzt wird. Nach den Informationen, die ich habe - sie werden viel, viel billiger sein als die beiden bestehenden Anbieter“, schrieb Nikoloski.

„Nach den Informationen, die ich habe“ ist eine Formulierung, die man zweimal lesen sollte. Tarife und Preise gibt es bisher keine. Es gibt nicht einmal ein Datum, ab wann der Satellitendienst in Mazedonien funktionieren soll. Das Unternehmen 4iG, das hinter dem dritten Anbieter steht, gab am 2. September bekannt, mit SpaceX eine Zusammenarbeit für satellitengestützte Mobilfunkdienste auf mehreren europäischen Märkten vereinbart zu haben. Mazedonien steht in den Plänen für die nächste Generation „Starlink Mobile V2“, zusammen mit Montenegro, Ungarn und Albanien. Die Technologie soll eine Verbindung direkt vom Handy ermöglichen und das terrestrische Netz dort ergänzen, wo das Signal schwach ist oder abbricht.

Die konkrete Frist, die es gibt, ist eine andere. Laut Konzessionsvertrag muss der neue Anbieter bis März mindestens eine Stadt abdecken und bis Jahresende landesweit arbeiten. Der Anbieter hat Skopje gewählt. Das ist eine Frist für das terrestrische Netz - kein bestätigter Termin für „Starlink“ in der Tasche mazedonischer Nutzer.

Ein dritter Anbieter auf einem Markt mit zweien ist für sich schon eine gute Nachricht, und niedrigere Handyrechnungen lehnt niemand ab. Aber Preise nennt der Anbieter, wenn er sie veröffentlicht - nicht der Minister auf Facebook. Überlebt „viel, viel billiger“ bis zur ersten Rechnung?