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Bürgermeister von Štip tauscht Kindergartendirektoren aus - SDSM wirft finanzielle Unregelmäßigkeiten und Diebstahl von 18 Millionen Denar Treibstoff vor

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Bürgermeister von Štip tauscht Kindergartendirektoren aus - SDSM wirft finanzielle Unregelmäßigkeiten und Diebstahl von 18 Millionen Denar Treibstoff vor

Der Bürgermeister von Štip, Ivan Jordanov, hat einen Personaltausch an der Spitze zweier städtischer Kindergärten vollzogen. Die Direktorin von „Vera Ciriviri Trena", Ivana Angeličkova, übernimmt den Kindergarten „Astibo". An ihre Stelle tritt vorübergehend Ana Jakimova. Der Wechsel kam nicht allein - mit ihm kam der Verdacht auf finanzielle Unregelmäßigkeiten.

Jordanov erklärte es selbst: „Der Grund für diesen Wechsel ist meine persönliche Unzufriedenheit mit der Arbeit des bisherigen Direktors und der Verdacht hinsichtlich seiner Finanzgebarung." Ein direkter, eher seltener Satz aus dem Mund eines Bürgermeisters. Der frühere Direktor von „Astibo", Ilija Mitrov, ist nun offiziell nicht mehr Direktor - und seine finanziellen Entscheidungen gehen zur Prüfung an das Staatliche Rechnungsprüfungsamt.

Die Oppositionsrätin der SDSM in Štip, Galaba Veresa Dimova, ging auf einer Pressekonferenz noch weiter. „Die kriminellen Tentakel der VMRO-DPMNE haben nicht einmal die Kindergärten in Štip verschont", sagte sie. Solche Rhetorik ist schwer, und die Beweise verpflichten die Parteien, die sie verwenden. Die SDSM in Štip verweist auf eine alte Affäre um 18 Millionen Denar gestohlenen Treibstoff und auf verdächtige Beschaffungen von Ausrüstung in den Kindergärten - das sind konkrete Vorwürfe, nicht nur Parteilyrik.

Die Frage, die die Bürger von Štip beantwortet haben wollen - wohin ist das Geld geflossen. Die Gemeinde hat zuletzt rund 10 Millionen Denar an Hilfen für die Kindergärten freigegeben. Trotzdem sind die Servicegebühren für Eltern gestiegen, und der finanzielle Zustand der Einrichtungen bleibt unklar. Ein Paradox - mehr staatliche Hilfe, weniger Transparenz, höhere Gebühren für die Eltern.

Die neue Direktorin Angeličkova wird eine gründliche Revision durchführen und die Ergebnisse an die Institutionen weiterleiten. Standardprozedur - aber die Frage ist, ob konkrete Sanktionen folgen oder es bei einem weiteren administrativen Vorgang ohne Folgen bleibt. In Mazedonien enden die meisten solcher „Prüfungen" ohne dass die Hauptakteure je vor Gericht stehen. Ob es diesmal anders ist, wird sich in einigen Monaten zeigen. Bis dahin haben die Eltern der Kleinen in Štip das Recht, für das Geld, das sie zahlen, einen besseren Service zu erwarten.