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Töpfe aufgereiht wie vom Himmel gefallen sind kein Garten: die zehn Regeln der Designer für eine Terrasse, die atmet

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Töpfe aufgereiht wie vom Himmel gefallen sind kein Garten: die zehn Regeln der Designer für eine Terrasse, die atmet

Eine Terrasse voller Töpfe, aufgereiht wie vom Himmel gefallen, ist kein Garten - sie ist Chaos mit Grün. Der Unterschied zwischen einer Terrasse, die atmet, und einer, die nur Pflanzen sammelt, liegt in ein paar Entscheidungen, die fast nichts kosten, aber alles verändern. Das sind die zehn Regeln, die Designer anwenden, bevor sie auch nur einen einzigen Topf kaufen.

Erstens: Stell dir vor, wie du den Raum nutzen wirst. Bevor du Pflanzen kaufst, entscheide, was die Terrasse für dich ist - ein Ort zum Mittagessen, zum Lesen, für Gesellschaft oder ein Schutz vor Blicken. Das Grün sollte, so das Studio GC, von Anfang an Teil des Plans sein, "noch bevor du an Möbel oder Böden denkst". Pflanzen sind keine Dekoration, die am Ende hinzugefügt wird.

Zweitens: Wähle nach Ausrichtung, nicht nur nach Aussehen. Eine nach Süden oder Westen ausgerichtete Terrasse mit viel Sonne liebt Lavendel, Rosmarin, Santolina, Sukkulenten, Geranien und mediterrane Kräuter. Eine nach Norden oder Osten ausgerichtete Terrasse mit weniger direkter Sonne braucht Kamelien, Hortensien, Begonien und Farne. Die richtige Ausrichtung spart dir Wasser und Nerven.

Drittens: Spiel mit Höhen. Kombiniere niedrige Pflanzen, mittlere Sträucher und hohe Arten über erhöhte Pflanzkübel, Hängetöpfe oder grüne Wände. Das schafft eine natürliche Komposition und fügt Tiefe hinzu - eine flache Terrasse auf einer Ebene sieht aus wie ein Wartezimmer, nicht wie ein Garten.

Terrasse mit Pflanzen in verschiedenen Höhen

Viertens: Nutze das Grün für Privatsphäre. Pflanzen sind ein natürlicher Sichtschutz. Hohe schmale Pflanzen, aufgereihte Pflanzkübel oder Spaliere mit Kletterpflanzen filtern Blicke, während sie Licht und Luft durchlassen - anders als eine Wand, die alles abschließt.

Fünftens: Schaffe Schatten mit Pergolen und Kletterpflanzen. Eine Pergola mit Weinrebe spendet natürlichen Schatten. Jasmin, Bougainvillea und wilder Wein funktionieren hervorragend. Hohe Sträucher und Gräser kühlen ebenfalls bestimmte Zonen - die natürliche "Klimaanlage" verbraucht keinen Strom.

Sechstens: Wiederhole Arten für visuelle Ordnung. Um Chaos zu vermeiden, halte eine konsequente Basis - mediterrane Düfte, üppige Kompositionen mit Farnen oder ein modernes Schema mit Gräsern und Olivenbäumchen in Töpfen. Wiederholung schafft Harmonie; zu viele verschiedene Pflanzen erzeugen visuellen Lärm.

Siebtens: Wähle große Töpfe. Größere Gefäße trocknen langsamer aus, beengen die Wurzeln nicht, brauchen weniger Gießen und sehen besser aus. Achte nur auf das Gewicht, wenn die Terrasse in einem Obergeschoss liegt.

Großer Topf auf einer Terrasse mit mediterranen Pflanzen

Achtens: Sorge für Drainage. Töpfe brauchen Abzugslöcher, ein geeignetes Substrat und Untersetzer, die Staunässe verhindern. Ohne das fault selbst die schönste Pflanze von innen.

Neuntens: Gruppiere für ein Mikroklima. Dicht gestellte Pflanzen schaffen einen Garteneffekt, schützen sich gegenseitig und machen eine frischere, angenehmere Atmosphäre. Das Studio nennt es "geordneter Dschungel" - üppiges, aber kontrolliertes Grün rund um die Ruhezonen.

Zehntens: Verbinde Beleuchtung und Möbel. Warmes, indirektes Licht hebt die Pflanzen hervor und schafft Ambiente. Neutrale Möbel aus natürlichen Materialien - Holz, Keramik, Stein - ergänzen das Grün, ohne mit ihm zu konkurrieren. Pflanzen, Möbel und Licht sollten ein Ganzes bilden, nicht drei getrennte Dinge, die am selben Ort gestapelt sind. Das ist der Unterschied zwischen einer Terrasse, durch die man geht, und einer, auf der man bleibt.