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Die Skopjer Lösung: Schlagloch mitten auf der Straße mit einem Verkehrskegel "gelöst" - das Problem ist nicht repariert, nur markiert

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Die Skopjer Lösung: Schlagloch mitten auf der Straße mit einem Verkehrskegel "gelöst" - das Problem ist nicht repariert, nur markiert

Es gibt eine mazedonische Art, Probleme zu lösen, und diese Woche bekam sie ihre perfekte Illustration. Vorgestern - ein Loch mitten auf einer Straße in Skopje. Gestern - eine "Lösung". Kein Asphalt, keine Reparatur, sondern ein Verkehrskegel, ins Loch gesteckt. Das Problem ist nicht gelöst; das Problem ist markiert.

Die Szene ist fast symbolisch. Das Loch klafft neben einem Schacht, und jemand hat, statt es zu schließen, einen Kegel darüber gestellt, um die Fahrer zu warnen. Technisch gesehen ist das Sorge um die Sicherheit. Praktisch ist es das Eingeständnis, dass die echte Reparatur so bald nicht kommt - also gibt es vorerst einen Marker über dem Problem, das niemand lösen will.

Das ist keine Geschichte über ein einzelnes Loch. Es ist eine Geschichte über den Ansatz - über die Gewohnheit, Probleme oberflächlich zu flicken, statt sie an der Wurzel zu lösen. Der Kegel über dem Loch ist der Cousin der Fassade statt Sanierung, des Flickens über dem Flicken, des "wird schon gemacht", das Jahre dauert. Jeder Fahrer in Skopje weiß, wo die Löcher in seinem Viertel sind - er kennt sie wie alte Bekannte, weil er seit Monaten um sie herumfährt.

Es ist lustig, bis man sich erinnert, dass genau solche Löcher Reifen zerstören, Fahrzeuge beschädigen und Unfälle verursachen. Der Kegel verhindert vielleicht, dass heute Nacht jemand ins Loch fährt - aber was ist mit morgen, mit nächster Woche? Die Frage des Bürgers ist einfach: Warum ist ein Kegel leichter zu finden als ein Eimer Asphalt? Die Antwort kennen wir leider alle - der Kegel ist gratis, die Verantwortung teuer.