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"Carlitos, mach ein bisschen Magie": Alcaraz' drei Worte und warum auch du aufhören kannst, dein eigener härtester Kritiker zu sein

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"Carlitos, mach ein bisschen Magie": Alcaraz' drei Worte und warum auch du aufhören kannst, dein eigener härtester Kritiker zu sein

Wenn Carlos Alcaraz in einen schwierigen Moment auf dem Platz gerät, sagt er sich drei Worte laut: "Carlitos, mach ein bisschen Magie." Es ist keine Pose für die Kameras - es ist eine Technik, die die Psychologie gut kennt, und die jeder von uns nutzen kann, ohne im Leben ein einziges Aufschlagspiel zu bestreiten.

Was der Sportler tut, nennt sich Selbstgespräch - die Art, wie wir mit uns selbst reden, wenn wir unter Druck stehen. Teresa Hero, Coach für Persönlichkeitsentwicklung, erklärt den Mechanismus einfach: "Die Art, wie wir mit uns selbst sprechen, kann das Selbstvertrauen steigern, uns helfen, die Nerven zu beruhigen und in Momenten des Drucks den Fokus zu halten." Die Nervosität verschwindet nicht - sie nimmt nur nicht mehr den ganzen Raum im Kopf ein.

Der Unterschied, den Hero betont, ist zentral: Motivation ist keine Eitelkeit. Motivation erinnert dich daran, was du bereits hast, um zurechtzukommen; Eitelkeit sucht die Zustimmung anderer und ein Gefühl der Überlegenheit. Wenn du dir sagst "ich gebe mein Bestes", ist das Motivation. Wenn du dir sagst "ich bin besser als alle", ist das etwas anderes, und es hält nicht lange.

Der praktische Teil ist einfacher, als er klingt. Erstens: Bemerke, wie du mit dir redest, wenn etwas schiefgeht - die meisten sind sich nicht einmal bewusst, wie hart sie sich innerlich fertigmachen. Zweitens: Ersetze die blockierende Stimme durch einen Satz, der zum Handeln führt: statt "ich kann nicht" sag "ich versuche mein Bestes." Drittens - und am wichtigsten - übe das vor den wichtigen Momenten, improvisiere nicht unter Druck.

Der Balkan-Mensch ist Meister in einem: sein eigenes Selbstwertgefühl mit Generationen an Erfahrung niederzumachen. "Aus mir wird nichts", "ich schaffe es nicht", "andere sind besser" - das sind Sätze, die wir zu Hause von klein auf hören. Deshalb geht es in dieser Nachricht nicht um Tennis. Wenn ein Kerl, der um Millionen aufschlägt, bewusst üben muss, wie er mit sich spricht, können vielleicht auch wir aufhören, unser eigener härtester Kritiker im eigenen Kopf zu sein.