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24-Jähriger nach Beschädigung von 11 Gräbern in Butel festgenommen: eine sinnlose Tat, die dort trifft, wo es wehtut

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24-Jähriger nach Beschädigung von 11 Gräbern in Butel festgenommen: eine sinnlose Tat, die dort trifft, wo es wehtut

Es gibt Taten, die schwer wiegen, nicht weil sie teuer sind, sondern weil sie keinerlei Logik haben. Die Polizei hat einen 24-jährigen Mann aus Skopje festgenommen, der verdächtigt wird, mit einem Metallgegenstand 11 Grabstätten auf dem Stadtfriedhof in Butel beschädigt zu haben. Laut Innenministerium meldete ein Friedhofsangestellter am 12. Juni um 17 Uhr, dass ein Mann Gräber schände, und bis zum Abend war der Verdächtige bereits im Gebiet von Suto Orizari festgenommen.

Grabschändung ist eine jener Taten, die dort trifft, wo es am meisten wehtut - bei den Toten, die sich nicht wehren können, und bei den Lebenden, die kommen, um eine Kerze anzuzünden. Elf Familien haben nun einen beschädigten Grabstein und eine zusätzliche Frage ohne Antwort: warum? Das Innenministerium nennt bislang kein Motiv, und ein Motiv im üblichen Sinn gibt es höchstwahrscheinlich auch nicht.

Die Polizei handelte schnell - Anzeige am Nachmittag, Festnahme noch am selben Abend. Das ist, was die Bürger erwarten und selten loben, wenn es geschieht. Jetzt liegt der Ball bei Staatsanwaltschaft und Gericht, wo solche Taten oft mit einer milden Strafe oder einer psychiatrischen Begutachtung enden. Die Frage, die für die Gemeinschaft bleibt, ist größer als ein einzelner Fall: Was geschieht mit einem Menschen, der Sinn darin findet, Gräber zu zerstören, und wie gut erkennen die Institutionen solche Menschen vor der Tat statt danach?