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Arsenal englischer Meister: City verspielt die Krone mit 1:1 in Bournemouth, die Ära Guardiola endet

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Arsenal ist der neue Meister der englischen Premier League, nachdem Manchester City am Dienstagabend bei Bournemouth 1:1 spielte. Der Londoner Klub musste gar nicht erst antreten - die Punkte, die City beim entscheidenden Auswärtsspiel liegen ließ, reichten.

Bournemouth ging durch Junior Kroupi in Führung, der den Ball in den Winkel kurvte - der Treffer war kein Zufall, die Gastgeber hatten mehrere weitere Chancen und hätten den Abend noch dramatischer gestalten können. Dass sie es nicht taten, hätte sie fast bestraft, aber eben fast - City glich am Ende aus.

Erling Haaland traf in der Nachspielzeit zum 1:1 und rettete einen Punkt, der in dieser Lage sehr wenig wert ist. City spielte unter dem Gewicht des Spielplans - fünftes Spiel seit Mai-Beginn, mit dem FA-Cup-Sieg gegen Chelsea auf dem Buckel. Pep Guardiola nahm nur einen Wechsel in der Startelf vor, brachte für Omar Marmoush Mateo Kovacic. Der kroatische Veteran konnte daraus nichts machen.

Dasselbe gilt für Rodri, Bernardo Silva, Jeremy Doku und Antoine Semenyo - alle hatten einen Abend zum Vergessen. Guardiola nahm Semenyo und Silva vor der 60. Minute heraus, brachte Rayan Cherki und Phil Foden, doch auch sie kreierten nichts.

City steht jetzt am Sonntag das Auswärtsspiel bei Aston Villa bevor - ein Spiel ohne Einsatz, außer dem größten. Guardiola verlässt den Klub Berichten zufolge am Saisonende, behauptet aber selbst, noch keine endgültige Entscheidung getroffen zu haben. Der frühere Chelsea-Trainer Enzo Maresca wird bereits als Nachfolger gehandelt. Eine Ära, in der City in acht Jahren sechs Premier-League-Titel holte, hat sich verabschiedet.