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Arsenal nach 20 Jahren im Champions-League-Finale: Saka wirft Atlético raus

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Arsenal hat endlich das Fenster aufgestoßen, das zwanzig Jahre lang verschlossen war. Am Emirates, gegen Atlético, reichte ein einziges Tor, um das Champions-League-Finale zu erreichen. Der Torschütze - wer sonst als Bukayo Saka, in einer Minute, in der der Gegner bereits glaubte, vor der Pause werde kein Tor mehr fallen.

Atlético eröffnete mutig. Giuliano Simeone und Julián Álvarez kombinierten in der achten Minute, doch der Schuss ging neben den Pfosten. Kurz darauf unterband Declan Rice mit einem entscheidenden Block die Flanke von Griezmann auf Simeone.

Arsenal kreierte nicht viele klare Chancen und forderte zweimal einen Elfmeter - einmal, als Griezmann Trossard zu Fall brachte, und ein zweites Mal, als ein Schuss von Rice an Hansis Arm landete. Der Schiedsrichter wies beide Proteste ab, und das Team musste einen anderen Weg finden.

Den fand Saka wenige Minuten vor Ende der ersten Halbzeit. Trossard schoss, Jan Oblak parierte, und Saka war dort, wo er gewohnt ist zu sein - mit einem präzisen Abschluss aus kurzer Distanz. Sakas Champions-League-Bilanz im Emirates spricht für sich: neun Tore und fünf Vorlagen in zehn Spielen.

In der zweiten Halbzeit hatte Atlético die Chance, durch Ademola Lookman auszugleichen, nutzte sie aber nicht. Simeone brachte die Abwehr in Bedrängnis, doch Gabriel kam mit einer Grätsche dazwischen. Die VAR-Prüfung dieses Duells fiel zu Gunsten der Gastgeber aus, was heutzutage bereits wie ein kleiner Sieg an sich wirkt.

Viktor Gyökeres hätte das Spiel mit einem Volley nach Flanke von Hincapié zumachen können, doch der Ball ging über die Latte. Es war nicht nötig - Arsenal kontrollierte das Spiel bis zum Ende und sicherte sich ein 2:1 im Gesamtergebnis.

Zum ersten Mal seit zwanzig Jahren werden Arsenal-Fans vor einem Finale schlafen gehen. Zwanzig Jahre, in denen der Klub Rekordinvestitionen tätigte, drei Trainer wechselte und immer wieder zum „nächsten Meister Europas" erklärt wurde. Diesmal ist es kein leeres Versprechen - diesmal gibt es auch ein Stadion, vor dem man feiern kann.