Teile von Butel und Centar heute ohne Strom - Museum für moderne Kunst sechs Stunden ohne Versorgung, warum keine SMS an die Kunden?
26.05.2026
26.05.2026
26.05.2026
26.05.2026
26.05.2026
26.05.2026
26.05.2026
26.05.2026
25.05.2026
25.05.2026
26.05.2026
26.05.2026
25.05.2026
26.05.2026
26.05.2026
26.05.2026
26.05.2026
25.05.2026
24.05.2026
26.05.2026
26.05.2026
26.05.2026
26.05.2026
26.05.2026
25.05.2026
22.05.2026
19.05.2026
19.05.2026
14.04.2026
07.11.2025
07.11.2025
Keine Nachrichten in dieser Kategorie verfügbar.
23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Als Branko Milićević - bekannt als Branko Kockica, eine langjährige serbische Kinderfernsehfigur - dabei gefilmt wurde, wie er einen Protest vom Balkon seines Gebäudes in Belgrad beobachtete, ging das Video in weniger als sechs Stunden viral. Nicht weil er zuschaut - sondern weil er aussieht wie ein Mann, der nicht Teil dessen sein will, was er sieht.
Der Protest fand auf dem Slavija-Platz statt, als Teil der Massenversammlung „Du und ich, Slavija", die monatelang dauerte. Hunderttausende Bürger auf den Straßen. Studenten, Eltern, Rentner. Und auf dem Balkon, gegenüber - Kockica. Er kommt nicht runter. Er applaudiert nicht. Er schreit nicht. Er schaut nur zu.
Der Kontext ist interessant. Kockica war SNS-Abgeordneter in der Stadtversammlung Belgrad - der Partei von Aleksandar Vučić. Er trat im September 2025 zurück, in dem Moment, als die Partei an Beliebtheit zu verlieren begann. Im November desselben Jahres wurde er im Pionierpark gesehen mit Dijana Hrka, der Mutter eines Opfers des Bahnhofszusammenbruchs in Novi Sad - Symbol für alles, was die Proteste offen ausgesprochen sehen wollen.
Das Bild vom Balkon ist kein politischer Zufall - es ist ein Dokument. Ein Mann, der in der Partei war, schaut sie nun vom Fenster aus verlieren. Mit Enttäuschung? Mit Bedauern? Mit Berechnung? Das macht das Video so stark: Wir wissen nicht genau, was Kockica denkt, aber wir wissen, dass diese Pose keine Pose eines Loyalisten ist.
Für ein Balkanpublikum ist das eine Lektion darüber, wie sich politische Schicksale drehen. Wenn die Partei dein Gastgeber ist, stehst du unten mit ihr. Wenn die Partei zum Risiko wird, gehst du auf den Balkon und schaust zu. Die Frage ist: Wie viele andere Bilder werden in den kommenden Monaten von Balkonen auftauchen?
Die neuesten 10 Nachrichten aus dieser Kategorie
Der Freundschaftsorden in Peking, Investitionen in serbische Brücken und Eisenbahnen. Was wir in der Nachbarschaft davon haben: noch eine Stimme...
Die klassische autokratische Formel in einem Satz - ausländische Verschwörungen, Vergleich mit den Nachbarn, Einschüchterung. Kroatien als bequemes Ziel zur...
Erstmals offen formulierter Satz zum Rückzug. Taktik oder echte Krise? Der Balkan kennt beide Szenarien - die Geschichte zeigt, was...
Die Institutionen existieren formal - Parlament, Justiz, Medien. In der Praxis sind sie ihrer Funktionen entkleidet. Ein System, das wie...
Diplomatischer Flirt mit konkreten Angeboten - Lithium aus Jadar als Trinkgeld in einem möglichen Deal, plus kulturelle Rhetorik über nationale...
Brüssel hat eine Botschaft bekommen, die es nicht hören will. Keine Symbolgeste, sondern wörtlich - erste Reihe für Skopje, Sarajevo,...
Die Brücke ist 60 Jahre alt. Reparatur, wenn sie bricht, nicht davor. Verkehr unterbrochen, Fahrzeuge müssen 50 Kilometer Umweg fahren....
3 Uhr morgens - ein ganzer Streckenabschnitt brach ein, zuerst das Geländer. Niemand verletzt, aber die Frage bleibt: Wie viele...
Brüssel hat 2027 als Frist für das Ende russischer Energieimporte gesetzt. Der slowakische Premier, bekannt als Kreml-Freund, rechnet - und...
Tezno bei Maribor, Kočevski Rog, Huda Jama, Macelj - Orte einer der größten Massentötungen in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg.