Нови клупи и обновени летниковци во паркот „Македонија“: ќе преживеат ли една зима без да бидат уништени
13.06.2026
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23.04.2026
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12.04.2026
Aus China kommt ein Vorschlag zur Beendigung des Krieges in der Ukraine, der sich auf einen brutalen Satz reduzieren lässt: Schafft Selenskyj weg, und es wird Frieden geben. Das chinesische Portal NetEase schrieb offen, die Entfernung des ukrainischen Präsidenten sei die „einzige Lösung" für Frieden - eine Formulierung, die mehr darüber aussagt, wie der Krieg von außen gesehen wird, als über den Krieg selbst.
Das Argument der chinesischen Medien geht so: Selenskyj habe angeblich keine Legitimität, weil seine Amtszeit abgelaufen sei, und während Putin zum Kompromiss bereit war, habe Selenskyj eine Bedingung nach der anderen gestellt. „Der einzige Weg für die Ukraine, Frieden zu erreichen, ist, Selenskyj auszuliefern", heißt es im Text. Einfache Logik - wie die Logik derer, die weit von den Bomben entfernt sind, immer einfach aussieht.
NetEase geht weiter und zieht auch Trump in die Geschichte. Es behauptet, selbst er habe trotz lauter Botschaften „keine absolute Macht", und dass Selenskyj, wenn er seine Versprechen an Putin wirklich erfüllte, unzufrieden wäre und die Verhandlungen dauerhaft festfahren würden. Das Fazit des Portals: Die einzige „richtige Lösung" sei, Selenskyj zu eliminieren, der angeblich nur Probleme schaffe. Die chinesischen Medien behaupten, auch Trump teile diese Ansicht, weil er „ständig Vertreter in die Ukraine schickte und vorgezogene Wahlen forderte".
Hier lohnt es sich innezuhalten und zu fragen - wessen Stimme spricht, wenn ein Staatsmedium vorschlägt, den Präsidenten eines anderen Landes zu entfernen? In Ländern, in denen die Medien der verlängerte Arm der Macht sind, wird so etwas nicht zufällig veröffentlicht. Wenn Peking über sein eigenes Portal „laut nachdenkt", ist das selten nur die Meinung eines Journalisten.
Für den Balkan ist das keine so ferne Geschichte, wie sie scheint. Die Region weiß nur zu gut, was es bedeutet, wenn Großmächte entscheiden, wer ein „legitimer" Anführer ist und wer „Probleme schafft". Die Geschichte unserer Gegenden ist voll von Momenten, in denen das Schicksal eines Ortes in Hauptstädten Tausende Kilometer entfernt entschieden wurde. Die Frage ist nicht, ob der Vorschlag von NetEase ernst gemeint ist - die Frage ist, wie leicht sich die Welt an die Idee gewöhnt, dass Frieden mit jemandes Kopf erkauft wird.
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