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Ukrainer löschten mit billigen Drohnen NATO-Einheiten bei einer Übung in Schweden aus: Man musste sie einschränken, damit es nicht peinlicher wird

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Ukrainer löschten mit billigen Drohnen NATO-Einheiten bei einer Übung in Schweden aus: Man musste sie einschränken, damit es nicht peinlicher wird

Bei der Militärübung „Aurora 26” in Schweden setzten ukrainische Drohnenoperateure in kurzer Zeit Panzerfahrzeuge und ganze NATO-Einheiten außer Gefecht. Die Treffer waren simuliert, tatsächlich wurde nichts zerstört - doch das Ergebnis ist unbequem: teure Panzer und Schützenpanzer schieden auf dem Papier aus dem Gefecht aus, ausgeschaltet von Fluggeräten, die einen Bruchteil ihres Werts kosten.

Die Rolle des gedachten Gegners übernahmen Angehörige des Ersten Korps der ukrainischen Nationalgarde „Asow”. Mit Aufklärungs- und FPV-Angriffsdrohnen durchbrachen sie mehrfach die Verteidigung westlicher Einheiten und zwangen die Organisatoren, Teile der Übung anzuhalten und neu zu starten. Ihre Effektivität war so hoch, dass ihre Teilnahme in einzelnen Phasen begrenzt wurde - damit die anderen Einheiten keinen vollständigen simulierten Materialverlust erleiden.

Ein Panzer für Millionen gegen eine Drohne für ein paar hundert Euro

Die Übung lief vom 27. April bis 13. Mai in ganz Schweden, mit den Hauptaktivitäten auf der strategisch wichtigen Ostseeinsel Gotland. Mehr als 18.000 Soldaten aus 13 Staaten nahmen teil. Das ukrainische Team bestand aus Angehörigen der Ersten Präsidialen Operativen Brigade „Burewij” und der 20. Operativen Brigade „Lubart”.

Ihre Aufgabe war einfach und brutal: den westlichen Einheiten das zu bieten, womit russische und ukrainische Kräfte täglich zu tun haben - ununterbrochene Luftaufklärung, schnelles Erkennen von Bewegung und Angriffe mit billigen Drohnen. In einem Fall griff ein Operateur einen Leopard 2 an, während der Soldat, der das Fahrzeug verlassen hatte, versuchte, die Drohne mit einer Infanteriewaffe abzuschießen. Eine Szene, die die ganze Asymmetrie in einem Satz beschreibt.

Die Kritik galt nicht der Ausrüstung

Am kritischsten waren die Ukrainer gegenüber der Organisation der Manöver, den langen Pausen zwischen Operationen und den strengen Beschränkungen für den Drohneneinsatz. Für Einheiten, die von einer Front kommen, an der feindliche Drohnen das Gelände permanent überwachen und angreifen, sobald sie ein Ziel entdecken, hat ein solches Tempo wenig mit echtem Krieg zu tun.

Ihre Bewertung: Westliche Armeen planen Kampfoperationen noch immer so, als hätten sie genug Zeit zum Sammeln, Verlegen und Umgruppieren großer Einheiten. Unter realen Bedingungen würde eine solche Konzentration von Menschen und Material sofort entdeckt und angegriffen. Das Fazit eines Teilnehmers: Die westlichen Streitkräfte sind in ihrer heutigen Form nicht bereit für den modernen Krieg.

Der Krieg verändert sich schneller als die Armeen

Drohnen, die man für ein paar hundert oder tausend Euro kaufen oder bauen kann, finden, verfolgen und lähmen heute Panzer im Millionenwert. Über der Front wirken gleichzeitig Aufklärungsgeräte, Angriffsdrohnen, elektronische Kampfführung und Datenübertragungssysteme, die die Möglichkeit unbemerkter Bewegung nahezu beseitigen.

Der Kern der Warnung von Gotland ist nicht, dass der NATO teures Gerät fehlt. Sondern dass dieses Gerät weiter nach den Regeln früherer Kriege eingesetzt wird. Während westliche Armeen lange Manöver planen und Drohnen mit Übungsvorschriften begrenzen, verändert sich das moderne Gefechtsfeld von Woche zu Woche.

Diese Meldung sollte jeder lesen, der glaubt, Verteidigung messe sich in Budgets und Paradefotos. Das teuerste Gerät der Welt bekam eine Lektion von Operateuren mit Fluggeräten aus dem Hobbyladen - weil sie von einem Ort kommen, an dem ein Fehler sofort bezahlt wird. Lesen die Armeen dieser Region dieselbe Lektion, oder warten sie, bis jemand anders sie zuerst lernt?