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Kameras und Zäune an der Deponie Krasta: Kumanovo reagiert, nachdem die Dörfer monatelang Rauch eingeatmet haben

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Kameras und Zäune an der Deponie Krasta: Kumanovo reagiert, nachdem die Dörfer monatelang Rauch eingeatmet haben

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An der Deponie „Krasta“ in Kumanovo wurden neue Videoüberwachungskameras und Schutzzäune installiert. Es folgen, sagt Bürgermeister Maksim Dimitrievski, zusätzliche Tore und Beleuchtung. Ziel sei es laut seinem Facebook-Beitrag, unbefugtes Betreten zu verhindern und die Kontrolle über die Deponie zu verbessern.

„Mit diesen Maßnahmen unternehmen wir konkrete Schritte für mehr Sicherheit, zur Verhinderung unerwünschter Vorfälle und unbefugten Zutritts sowie für eine effizientere Kontrolle und den Schutz des Geländes“, schrieb Dimitrievski. Und weiter: „Wir setzen unsere Arbeit für eine sicherere, geordnetere und besser kontrollierte Deponie fort!“

Nur sind die Kameras nicht aus Sorge um die Ordnung aufgetaucht. Sie tauchten nach Monaten voller Brände und Rauch auf. Im Oktober blockierten die Bewohner von Pčinja, Studena Bara und den umliegenden Dörfern die Deponie und erklärten, die Brände dauerten schon seit Monaten. Kumanovos Müll konnte nirgendwo abgeladen werden. Die Blockade hoben sie erst auf, als das Abdecken des Mülls und die Sanierung mit schwerem Gerät begannen.

Der kommunale Stab für Schutz und Rettung hatte schon am 10. Oktober Beschlüsse über verstärkte Videoüberwachung, Wachpersonal und die Reparatur des beschädigten Zauns gefasst. Ein Teil davon ist jetzt umgesetzt. Im Beitrag des Bürgermeisters stehen weder Fristen für Tore und Beleuchtung noch, wie viel Geld bisher ausgegeben wurde.

Die Kamera wird zeigen, wer nachts hineingeht. Aber zeigt sie auch, warum eine städtische Deponie monatelang brennt und die Reaktion erst kommt, wenn die Dörfer sie blockieren? Solange diese Frage offen bleibt, bleibt „Krasta“, was sie heute ist - ein Loch, in das Kumanovo seinen Müll wirft, während die umliegenden Dörfer den Rauch einatmen.