Skopjes Taxifahrer kurz vor einem Protest: illegale Taxameter und Fahrer ohne Lizenz
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Unser Darm ist derselbe wie vor Jahrzehnten, aber etwas hat sich geändert - immer mehr Menschen essen genug, und trotzdem fehlen ihnen Nährstoffe. Die Ernährungsexpertin Fatima Hapon betont, dass das Problem nicht in der Verdauung liegt, sondern in der Lebensweise, und gliedert es in vier Faktoren.
Der erste ist die Zunahme diagnostizierter Verdauungsprobleme - Zöliakie, entzündliche Darmerkrankungen, SIBO, Gastritis - Zustände, die bei manchen Menschen die Aufnahme tatsächlich verringern. Der zweite ist der gestiegene Gebrauch von Medikamenten: sogenannte Protonenpumpenhemmer (Omeprazol und Ähnliche) können die Aufnahme von Vitamin B12, Eisen, Kalzium und Magnesium stören. Ein Heilmittel für das eine, ein Loch für das andere - die klassische Geschichte der modernen Medizin.
Der dritte Faktor ist weniger Sonne. Wir verbringen immer mehr Zeit drinnen, und das führt zu einem weit verbreiteten Mangel an Vitamin D. Der vierte - und vielleicht wichtigste - sind restriktive oder unausgewogene Ernährungsweisen, dazu immer mehr ultraverarbeitete Nahrung, die Kalorien liefert, aber keine Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe.
"Viele Menschen haben eine kalorienreiche, aber nährstoffarme Ernährung", sagt Hapon. Ein Mensch, der 2.000 Kalorien am Tag aufnimmt, kann trotzdem an Omega-3 mangeln, wenn er nicht genug fetten Fisch isst. Eine einfache, aber unangenehme Wahrheit: Ein voller Teller bedeutet keinen genährten Körper.
Experten merken an, dass die häufigsten Mängel bei Vitamin D, Magnesium, Eisen, Zink und Omega-3 liegen. Nahrungsergänzungsmittel können helfen, wenn Analysen einen Mangel zeigen - aber sie bleiben eine Ergänzung, kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und gesunde Gewohnheiten. Mit anderen Worten: Es gibt keine Pille, die das ersetzt, was wir zu essen vergessen haben.
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