Taxameter wild manipuliert, Fahren ohne Lizenz: Sogar die Taxifahrer selbst wollen Ordnung im Chaos von Skopje
15.06.2026
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23.04.2026
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12.04.2026
Manchmal beginnen die größten königlichen Liebesgeschichten am gewöhnlichsten Ort - an einem Flughafen. So begann auch die Geschichte von Noor und König Hussein von Jordanien, eine jener Hochzeiten, die man bis heute, fast ein halbes Jahrhundert später, wegen ihrer Schlichtheit in Erinnerung behält, nicht wegen ihres Prunks.
Geboren als Lisa Najeeb Halaby in Washington 1951, mit syrischen, schottischen, englischen und schwedischen Wurzeln, studierte sie Architektur in Princeton, bevor sie nach Amman zog und für eine arabische Fluggesellschaft zu arbeiten begann. Den König fotografierte sie erstmals 1976 an einem Flughafen. Kennengelernt haben sie sich bei der Eröffnung des internationalen Flughafens „Königin Alia", die Freundschaft wuchs zur Liebe, und am 13. Mai 1978 machte Hussein ihr einen Antrag. Genau einen Monat später heirateten sie. Sie konvertierte zum Islam und nahm den Namen Noor al-Hussein an - „das Licht Husseins".
Zur Hochzeit trug Noor ein schlichtes seidenes Dior-Kleid - weiß, mit gerafften Ärmeln und ohne Schleppe - obwohl sie ursprünglich von einem entspannteren, böhmischen Stil geträumt hatte. Ihr Haar band sie in einem halb hochgesteckten, natürlichen Stil, mit einem Blumenkranz und einem schlichten dünnen Schleier. Das interessanteste Detail waren die Schuhe: Da sie fünf Zentimeter größer war als Hussein, kamen Absätze nicht infrage, also fertigte ein Schuhmacher aus Beirut ihr flache Schuhe an, die erst am Morgen der Hochzeit eintrafen.
Die Zeremonie selbst, im Zahran-Palast, dauerte nur fünf Minuten. Nach muslimischer Tradition war Noor die einzige anwesende Frau, und die Zeugen waren Husseins zwei Brüder und ihr Vater. Sie erhielt nicht den Titel Prinzessin - sie wurde direkt Königin, die erste amerikanische Königin einer arabischen Nation. Auf den Ritus folgte ein Empfang für über 500 Gäste. Die Ehe dauerte bis zu Husseins Tod an Krebs 1999 und brachte vier Kinder hervor. Die Skepsis einer konservativen Gesellschaft überwand sie langsam, mit Jahren der Hingabe - ein Beweis, dass auch königliche Ehen manchmal als gewöhnliche Liebe beginnen und sich erst mit der Zeit beweisen.
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